Wo Bildung beginnt
Kindergärten sind mehr als Betreuungsorte: Hier entscheidet sich, ob Bildung, Sprache und kulturelle Bindung vermittelt werden. Wie könnte ein tragfähiges Fundament für die Elementarpädagogik aussehen?
Kindergärten sind mehr als Betreuungsorte: Hier entscheidet sich, ob Bildung, Sprache und kulturelle Bindung vermittelt werden. Wie könnte ein tragfähiges Fundament für die Elementarpädagogik aussehen?
Eine Freundschaft mit einem Burschenschafter als Belastungsprobe für die Partnerschaft? In der Standard-Community bewegen sich die Meinungen zwischen Kontaktabbruch und Toleranz.
Österreichs Hochschulen sind international gefragt – doch die Kosten dafür trägt nicht selten der heimische Steuerzahler, ohne langfristig davon zu profitieren. Elisabeth Dieringer zeigt, wie sich der Zugang begrenzen ließe, ohne mit dem EU-Recht in Konflikt zu geraten.
Bis heute fehlt in Deutschland eine lebendige Erinnerungskultur an die Vertreibung von Millionen Deutschen. Politische Entscheidungen sowie unterschiedliche Entwicklungen in Deutschland, Österreich und der DDR erschwerten ein solches Gedenken nachhaltig.
Die Waldheim-Affäre und der Innsbrucker FPÖ-Parteitag des Jahres 1986 gelten als zwei politische Zäsuren der Zweiten Republik. Gert Bachmann sieht in ihnen den Ausgangspunkt langfristiger gesellschaftlicher und parteipolitischer Veränderungen.
Die Freiheitlichen sehen in aktuellen Entwicklungen auf EU- und Bundesebene eine schleichende Abkehr von Österreichs Neutralität. Sie verlangen eine Rückbesinnung auf Diplomatie, nationale Interessen und den ursprünglichen Auftrag europäischer Institutionen.
Österreich bleibt beim Einsatz für deutsche Minderheiten vielfach hinter seinen Möglichkeiten zurück. Christoph Bathelt beleuchtet die Ursachen und Folgen dieser Entwicklung.
Deutschsprachige Volksgruppen außerhalb der heutigen Staatsgrenzen führen vor Augen, dass kulturelle Identität nur durch gelebte Weitergabe bestehen kann. Ihr Schicksal wirft die Frage auf, ob Europa seine historisch gewachsene Vielfalt bewahren will – oder sie aus Gleichgültigkeit preisgibt.
Harald Vilimsky reist nach Jerusalem, schwärmt von der Lebensfreude israelischer Soldaten und vereinbart mit dem Likud eine ständige Abstimmung. Aber: Eine Partei, die außenpolitischen Realismus für sich reklamiert, gibt damit mehr preis, als ein Handschlagfoto je einbringen kann.
Laut offiziellen Zahlen wurden mehr als 2.000 Frauen und Mädchen 2025 Opfer von Gewaltverbrechen durch männliche Tatverdächtige mit Aufenthaltsstatus. Die ÖVP bezeichnet die Kritik der FPÖ an dieser Entwicklung als „Schmutzkübelkampagne“.