Benedikt Kaiser zählt zu den wichtigsten Vordenkern der Neuen Rechten. Er enttäuscht auch mit seinem jüngsten Werk nicht. Das Buch, meint Fabian Walch, gehört ins Regal eines jeden, der die aktuelle metapolitische Hegemonie der Linken gebrochen sehen will.
Seit dem 29. November 2025 hat die Alternative für Deutschland eine neue Jugendorganisation. Oswald Hellkamp berichtet, wie der Gründungskongress verlief und wie der Bundesvorstand von „Generation Deutschland“ besetzt ist.
Angesichts der enormen Menge an scheinbar überflüssigen jungen Akademikern stellt Marc Brunner die Frage, wie eine rechte Bildungspolitik aussehen sollte – und liefert ein Plädoyer für den humanistischen Bildungsbegriff.
Das Buch „Reden an die Friedenswunschwelt“ zeigt, wie brüchig die moderne Wunschwelt ist, und erinnert dabei an ernste Weihnachtsgeschichten, die erst durch die Dunkelheit zur Erkenntnis führen. Genau diesen stillen, winterlichen Ernst erkennt Ilia Ryvkin als Kern von Ratuts Texten.
Die Debatte um Ulrich Siegmund zeigt, wie schnell historische Gräueltaten im politischen Kampf instrumentalisiert werden. Helmut Seifen warnt davor, dass eine Kultur der Empörung den notwendigen nüchternen Blick auf die dahinterliegenden Prinzipien historischer Gewalt verzerrt.
Die Diskussion zwischen dem AfD-Abgeordneten Kaufner und Wawrzyszko zur deutsch-polnischen Geschichte geht in die nächste Runde. In ihrer neuen Replik betont Wawrzyszko die Bedeutung historischer Präzision und übt Kritik an ihrer Meinung nach zu vereinfachenden Deutungen.
Die Aufregung über Siegmunds Einordnung historischer Verbrechen offenbart die Nervosität eines politisch-medialen Systems, das moralische Formeln über differenziertes Denken stellt. Die Debatte zeigt, wie sehr sich die Wächter der Vergangenheitsbewältigung in ritualisierten Mustern erschöpfen, so Bruno Wolters.