Berlin: CDU demonstrierte gemeinsam mit Antifa und Linkspartei

Am Sonntag fanden in Deutschland mehrere Demonstrationen statt. Hintergrund war der Angriff auf den SPD-Politiker Matthias Ecke in der vergangenen Woche in Dresden. In den Sozialen Medien gab es aber auch Kritik daran, dass die CDU gemeinsam mit der Antifa und Politikern der Linken demonstrierte.

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Berlin: CDU demonstrierte gemeinsam mit Antifa und Linkspartei
Hendrik Wüst als Redner bei der Kundgebung vor dem Brandenburger Tor. Im Hintergrund Ricarda Lang.© IMAGO / Achille Abboud

Berlin. – Nach dem Angriff auf den sächsischen SPD-Spitzenkandidaten für die Europawahl, Matthias Ecke, haben am Sonntag in Berlin, Brandenburg und Dresden Solidaritätskundgebungen gegen „rechte Gewalt“ stattgefunden. Unter dem Motto „Haltung zeigen gegen Hass und Gewalt. Unsere Demokratie lässt sich nicht einschüchtern“ hatte das Bündnis „Zusammen gegen Rechts“ zu einer Kundgebung am Brandenburger Tor in Berlin aufgerufen. An der Kundgebung nahmen auch Politiker teil, darunter die Grünen-Vorsitzenden Ricarda Lang und Omid Nouripour, SPD-Chef Lars Klingbeil, SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert sowie die Ministerpräsidenten von Sachsen und Nordrhein-Westfalen, Michael Kretschmer und Hendrik Wüst (beide CDU). In den Sozialen Medien hagelte es Kritik.

„Hendrik Wüst (CDU) als großer Redner im Vordergrund, Tareq Alaows (Migrationsextremist, ehemals Grüne) und der vollkommen verlorene Ferat Koçak (Linke, Migrantifa) im Hintergrund. Auf der gleichen Demo. Für 'Demokratie', gegen 'Hass und Hetze'. Es wäre lustig, wenn es nicht so traurig wäre“, schreibt etwa der Nius-Journalist Jan A. Karon auf X. Alaows, auf den sich der Journalist bezieht, war der erste Syrer, der 2015 nach Deutschland kam und 2021 für die Grünen für den Bundestag kandidierte. Damals erklärte er, er wolle die Inschrift auf dem Reichstagsgebäude in Berlin in „Für alle Menschen, die in Deutschland leben“ ändern lassen, um mehr Bewusstsein für die Not von Migranten zu schaffen. Der Linken-Abgeordnete Koçak hingegen war in der Vergangenheit mehrfach durch provokante Äußerungen aufgefallen, darunter Solidaritätsbekundungen mit der Linksextremistin Lina E.

Auch Rüdiger Lucassen, verteidigungspolitischer Sprecher der AfD im Bundestag, kommentierte die Teilnahme von Kretschmer und Wüst ebenfalls: „Der Zustand der politischen Kaste Deutschlands in einem Bild. Zwei Ministerpräsidenten stehen vor dem Brandenburger Tor und halten ein Papp-Schild mit einem peinlichen Rechtschreibfehler in die Kamera. Im Hintergrund Personenschützer des LKA und Omid Nouripour.“ In den Kommentaren erklärte ein Nutzer, dass auf dem Schild nicht nur ein Rechtschreibfehler, sondern auch ein Sinnfehler zu finden sei: „Auch ist die Aussage vollkommen falsch, denn sie bedeutet ja, dass der SPD Kandidat Ecke 'Hass gesät hat und nun die entsprechende Gewalt erhalten habe'“, so der Nutzer.

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