Corona: Eva Herzig kritisiert Cancel Culture und „bleierne Atmosphäre“

Die österreichische Schauspielerin Eva Herzig war während der Coronajahre selbst von Cancel Culture betroffen, weil sie einige Maßnahmen nicht mittragen wollte. Heute kritisiert sie, dass hierzulande in vielen gesellschaftlichen Bereichen noch immer „bleierne Zeiten“ herrschen und eine Aufarbeitung oder gar Rehabilitierung der Coronajahre auf sich warten lässt.

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Corona: Eva Herzig kritisiert Cancel Culture und „bleierne Atmosphäre“
Die Schauspielerin Herzig vor einigen Jahren bei einer Premierenfeier in Salzburg.© IMAGO / Manfred Siebinger

Die österreichische Schauspielerin Eva Herzig, bekannt durch ihre Mitwirkung an der Kampagne „Jeder wird jemanden kennen“, hat sich gegenüber den Nachdenkseiten erneut zur anhaltenden bleiernen Atmosphäre in ihrem Heimatland geäußert. Trotz persönlicher Betroffenheit und gesellschaftlicher Spannungen zeigte sie sich optimistisch, wenn auch mit einem Hauch von Schwere und Wut. Dabei betont Herzig die Notwendigkeit eines kritischen Rückblicks auf die vergangenen Jahre und unterstützt Initiativen für eine bessere Medienlandschaft wie das Manifest für einen neuen öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Sie hofft, dass die Veröffentlichung der RKI-Akten auch in Österreich zu einer Aufarbeitung der Coronajahre führen wird.


Der Korridor des Sagbaren wird immer enger. Ein falsches Wort oder eine abweichende Meinung genügen – schon steht man auf der Abschussliste der Tugendwächter. In der FREILICH-Ausgabe Nr. 21 zeigen wir, wie die „Cancel Culture“ unseren Alltag beeinflusst und die Freiheit bedroht.

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Angst, seine Meinung zu sagen

Trotz der oberflächlichen Normalität spürt Herzig nach wie vor die Spaltung der Gesellschaft und die allgegenwärtige Angst, vor allem in ihrer Branche. Sie beklagt, dass sich viele aus Existenzangst nicht trauen, ihre Meinung zu sagen. Auch die zunehmenden Kriegsdrohungen und die fehlenden Friedensbemühungen beunruhigen sie. Die Schauspielerin erinnert an ihre persönlichen Erfahrungen im Filmgeschäft, wo sie wegen ihrer Ablehnung bestimmter Maßnahmen ausgeladen wurde. Dennoch bleibt sie hoffnungsvoll und plant, neue Wege zu finden, um ihre Stimme zu erheben und ihre eigene Geschichte zu erzählen. Herzig ruft dazu auf, die Gesellschaft aktiv mitzugestalten, sei es durch politisches Engagement oder künstlerischen Ausdruck. Sie ermutigt dazu, sich der Angst nicht zu beugen und sich für eine lebenswerte Zukunft einzusetzen.

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