Anfeindungen kennen Verbindungsstudenten zu Genüge, nur aus dem eigenen Lager sind sie eher selten. Wenn AfD-Politiker haltlos gegen korporierte Akademiker austeilen, müssen sie mit einer entsprechenden Antwort rechnen. FREILICH-Autor und Verbindungsstudent Mike Gutsing skizziert ein Fehlerbild.
Das Semesterprogramm stellt aktive Farbenstudenten nicht selten vor existenzielle Fragen. Burschenschafter Tobias Neuer macht diesem Ärger Luft und reißt dem Programm die Pappe ein.
In Meiningen hat sich Anfang 2026 eine neue pennale Burschenschaft gegründet. Sie versteht sich als Teil einer langen Tradition schlagender Schülerverbindungen im deutschsprachigen Raum.
Burschenschaften sind keineswegs ein monolithischer Block, sondern unterscheiden sich in verschiedener Hinsicht. Oswald Hellkamp zeigt auf, wie diese innerburschenschaftlichen Bruchlinien bis heute das gesamte Korporationswesen prägen.
Mit dem Essay „The Lost Generation“ thematisiert der US-amerikanischen Blogger Jacob Savage die Diskriminerung weißer Männer in Amerika – mit viralem Erfolg. Marc Brunner analysiert den Text und erklärt, weshalb er kritischer gelesen werden sollte.
Die immergleichen Angriffe der Linkspartei auf die Deutsche Burschenschaft folgen einem bekannten antifaschistischen Drehbuch aus Parlament, Szene und Medien. Doch juristisch wie sachlich bleibt der Vorwurf hohl.
Der Spiegel veröffentlichte kurz nach der Gründung der neuen AfD-Jugendorganisation einen Beitrag, in dem auf die Mitgliedschaft eines Bundesvorstandsmitglieds in einer Burschenschaft aufmerksam gemacht wurde. Wie buxig ist der erste Bundesvorstand der Generation Deutschland und welchen Auftrag haben Burschenschafter in der AfD?
Angesichts der enormen Menge an scheinbar überflüssigen jungen Akademikern stellt Marc Brunner die Frage, wie eine rechte Bildungspolitik aussehen sollte – und liefert ein Plädoyer für den humanistischen Bildungsbegriff.
Der Versuch der Antifa Freiburg, aus einem traditionsreichen Mensur-Streit eine angebliche Duell-Verschwörung zu konstruieren, entlarvt vor allem den eigenen Bedeutungsverlust sowie die völlige Fehleinschätzung studentischer Rituale. Ein Rohrkrepierer, wie Norbert Weidner betont.
In der letzten Woche ordnete FREILICH-Autor Mike Gutsing den Burschentag der Allgemeinen Deutschen Burschenschaft (ADB) in größere Zusammenhänge ein. Tobias Neuer stellt im dieswöchigen Beitrag des Akademischen Lebens die Frage nach der allgemeinen Bedeutung des Politischen für die Burschenschaften.
Anfang November feierte der burschenschaftliche Verband Allgemeine Deutsche Burschenschaft (ADB) sein neuntes Jubiläum im Rahmen seines Burschentags. Neben dem Veranstaltungsort gab es dort sonst nur wenig Neues.
Vieles deutet darauf hin, dass sich die politische Großwetterlage in naher Zukunft deutlich verändern wird – vielleicht ähnlich, wie es in den Jahren nach 1968 geschah. Eine entscheidende Rolle werden dabei erneut die Universitäten spielen. Marc Brunner erläutert, warum es dennoch kein 68’ von rechts geben wird.
Geschichte wird nicht mehr gedeutet, sondern diszipliniert. Wer Herkunft und Vergangenheit als Quelle von Identität begreift, gilt nicht als gefestigte Persönlichkeit, sondern macht sich verdächtig. FREILICH-Redakteur Mike Gutsing kritisiert den Umgang mit unserer Vergangenheit.
Österreichs Staatsräson steht auf dem Prüfstand: Zwischen Bündnistreue, moralischem Anspruch und der Frage, ob Freiheit noch etwas gilt.
Der Ausdruck „Unsere Demokratie“ mag nach Zusammenhalt klingen, doch in Wahrheit grenzt er aus und beansprucht moralische Deutungshoheit. Norbert Weidner zeigt, wie politische Eliten mithilfe dieser Formel Kritik delegitimieren und die wahren historischen Wurzeln demokratischer Freiheit aus dem Gedächtnis der Gesellschaft löschen.