Jedes Jahr aufs Neue rätseln Presse und Widersacher: Warum treffen sich hunderte Männer im Alter von 18 bis 80 Jahren (und darüber hinaus) im eher beschaulichen Eisenach in Thüringen? FREILICH-Redakteur Mike Gutsing war beim diesjährigen Burschentag der Deutschen Burschenschaft vor Ort.
In einer Bar prallen zwischen Krawatten, Kneipenrauch und Berliner Szene-Moral zwei politische Milieus aufeinander. Johann Gottfried Wieland schildert, wie eine Begegnung mit linken Jungakademikerinnen zum Sinnbild der ideologischen Gräben innerhalb der Generation Z wird.
Um Burschenschaften halten sich einige Mythen, gerade in unwissenden Kreisen. Doch auch innerhalb der Korporationen ist man sich nicht immer einig – Elite oder Masse? AfD-Politiker und Burschenschafter Kevin Dorow mit einer Standortbestimmung.
Nicht mehr die erbrachte Leistung, sondern die Reichweite bestimmt heute, wer als Vorbild gilt. Norbert Weidner erinnert daran, warum Persönlichkeiten wie Karl Simrock früher gesellschaftliches Ansehen genossen.
Nichts begleitet die Studentenverbindungen so beständig auf Gedeih und Verderb wie der Alkohol. Doch auch das Trinken will gelernt sein.
Doxxing, Einschüchterung und Gewalt gegen nicht-linke Studenten zeigen: Wer den universitären Raum kampflos preisgibt, verliert nicht nur Debatten, sondern eine kommende akademische Generation. Die AfD muss lernen, ihren eigenen Nachwuchs nicht ohne Rückhalt in den Konflikt zu schicken.
Die digitale Revolution hat die modernen Gesellschaften vollumfänglich in ihrem Griff. Auch das studentische Verbindungswesen ist mit deren Verwerfungen konfrontiert und sollte sich diesen mutig stellen.
Ist die deutsche Universität noch zu retten? Der Deutsche Akademikerverband suchte während einer Veranstaltung im Deutschen Bundestag eine grundsätzliche Antwort zu finden. FREILICH-Kolumnist Marc Brunner war vor Ort.
Die Aufnahme in die Burschenschaft markiert den Übergang in eine lebenslange Gemeinschaft und erfordert mehr als nur Teilnahme: Sie verlangt Haltung und Entschlossenheit. Johann Gottlieb Wieland beschreibt die Burschenschaft als bewusste Entscheidung gegen den Zeitgeist und für verbindliche Werte.
Wie ist das Leben als Burschenschafter? In einer neuen Textreihe berichtet Siegfried Jäger für FREILICH exklusiv von seinen ersten Schritten in die Verbindungswelt.
Burschenschaften gelten als verschlossen. Marc Brunner erläutert an Beispielen aus dem amerikanischen Raum, weshalb sie deswegen noch lange keine Geheimgesellschaften darstellen.
Die nächste Wahl des deutschen Bundespräsidenten findet zwar erst 2027 statt, aber bereits jetzt wird hinter den Kulissen emsig an einem möglichen Kandidatentableau gestrickt. Und gerade die Stoßrichtung der aktuellen Diskussion – es soll unbedingt eine Frau werden – lässt die Frage nach der Sinnhaftigkeit dieses Amtes aufkommen. Zurecht?
Maximalstudienzeit, Exmatrikulation, Anpassungsdruck: Was als Reform verkauft wird, erweist sich als tiefgreifender Eingriff in das studentische Leben – und trifft besonders jene, die sich dem vorherrschenden Hochschulmilieu nicht unterordnen.
Immer wieder werden amerikanische Fraternities mit deutschsprachigen Studentenverbindungen in einen Topf geworfen – meist dann, wenn Skandalmeldungen über Aufnahmerituale die Runde machen. Doch ein genauer Blick zeigt: Hinter den vermeintlichen Parallelen verbirgt sich eine völlig andere Tradition.
Die bundesdeutsche Presse entdeckt die Deutsche Burschenschaft – mal wieder. Marc Brunner untersucht das öffentliche Bild der Burschenschaften im Wandel der Zeit.