
„Denn Komment muss auf der Kneipe herrschen!“ – Über den Sinn und Unsinn studentischer Trinkkultur
Nichts begleitet die Studentenverbindungen so beständig auf Gedeih und Verderb wie der Alkohol. Doch auch das Trinken will gelernt sein.

Nichts begleitet die Studentenverbindungen so beständig auf Gedeih und Verderb wie der Alkohol. Doch auch das Trinken will gelernt sein.
Doxxing, Einschüchterung und Gewalt gegen nicht-linke Studenten zeigen: Wer den universitären Raum kampflos preisgibt, verliert nicht nur Debatten, sondern eine kommende akademische Generation. Die AfD muss lernen, ihren eigenen Nachwuchs nicht ohne Rückhalt in den Konflikt zu schicken.
Die digitale Revolution hat die modernen Gesellschaften vollumfänglich in ihrem Griff. Auch das studentische Verbindungswesen ist mit deren Verwerfungen konfrontiert und sollte sich diesen mutig stellen.
Ist die deutsche Universität noch zu retten? Der Deutsche Akademikerverband suchte während einer Veranstaltung im Deutschen Bundestag eine grundsätzliche Antwort zu finden. FREILICH-Kolumnist Marc Brunner war vor Ort.
Die Aufnahme in die Burschenschaft markiert den Übergang in eine lebenslange Gemeinschaft und erfordert mehr als nur Teilnahme: Sie verlangt Haltung und Entschlossenheit. Johann Gottlieb Wieland beschreibt die Burschenschaft als bewusste Entscheidung gegen den Zeitgeist und für verbindliche Werte.
Wie ist das Leben als Burschenschafter? In einer neuen Textreihe berichtet Siegfried Jäger für FREILICH exklusiv von seinen ersten Schritten in die Verbindungswelt.
Burschenschaften gelten als verschlossen. Marc Brunner erläutert an Beispielen aus dem amerikanischen Raum, weshalb sie deswegen noch lange keine Geheimgesellschaften darstellen.
Die nächste Wahl des deutschen Bundespräsidenten findet zwar erst 2027 statt, aber bereits jetzt wird hinter den Kulissen emsig an einem möglichen Kandidatentableau gestrickt. Und gerade die Stoßrichtung der aktuellen Diskussion – es soll unbedingt eine Frau werden – lässt die Frage nach der Sinnhaftigkeit dieses Amtes aufkommen. Zurecht?
Maximalstudienzeit, Exmatrikulation, Anpassungsdruck: Was als Reform verkauft wird, erweist sich als tiefgreifender Eingriff in das studentische Leben – und trifft besonders jene, die sich dem vorherrschenden Hochschulmilieu nicht unterordnen.
Immer wieder werden amerikanische Fraternities mit deutschsprachigen Studentenverbindungen in einen Topf geworfen – meist dann, wenn Skandalmeldungen über Aufnahmerituale die Runde machen. Doch ein genauer Blick zeigt: Hinter den vermeintlichen Parallelen verbirgt sich eine völlig andere Tradition.
Die bundesdeutsche Presse entdeckt die Deutsche Burschenschaft – mal wieder. Marc Brunner untersucht das öffentliche Bild der Burschenschaften im Wandel der Zeit.
Das Parteiausschlussverfahren gegen den AfD-Nachwuchspolitiker und Burschenschafter Kevin Dorow wirft grundlegende Fragen zum historischen Bewusstsein und zum innerparteilichen Kurs auf. Im Zentrum stehen Vorwürfe, die bei näherer Betrachtung weniger belastbar erscheinen als reflexhafte Reaktion auf medialen Druck.
Anfeindungen kennen Verbindungsstudenten zu Genüge, nur aus dem eigenen Lager sind sie eher selten. Wenn AfD-Politiker haltlos gegen korporierte Akademiker austeilen, müssen sie mit einer entsprechenden Antwort rechnen. FREILICH-Autor und Verbindungsstudent Mike Gutsing skizziert ein Fehlerbild.
Das Semesterprogramm stellt aktive Farbenstudenten nicht selten vor existenzielle Fragen. Burschenschafter Tobias Neuer macht diesem Ärger Luft und reißt dem Programm die Pappe ein.
In Meiningen hat sich Anfang 2026 eine neue pennale Burschenschaft gegründet. Sie versteht sich als Teil einer langen Tradition schlagender Schülerverbindungen im deutschsprachigen Raum.
Burschenschaften sind keineswegs ein monolithischer Block, sondern unterscheiden sich in verschiedener Hinsicht. Oswald Hellkamp zeigt auf, wie diese innerburschenschaftlichen Bruchlinien bis heute das gesamte Korporationswesen prägen.