EU-Wahl: Rund 14 Prozent der Wahlberechtigten in Wien sind keine Österreicher

Am 9. Juni sind auch die Bürger Österreichs aufgerufen, ein neues Europäisches Parlament zu wählen. Viele der in Österreich lebenden Wahlberechtigten sind jedoch keine Österreicher. Diese Tatsache hat in den Sozialen Medien für eine kleine Diskussion gesorgt.

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EU-Wahl: Rund 14 Prozent der Wahlberechtigten in Wien sind keine Österreicher
Am Sonntag wird auch in Österreich das neue Europäische Parlament gewählt. Viele der Wahlberechtigten sind jedoch keine Österreicher.© IMAGO / Pond5 Images

Wien. – In Wien sind bei der EU-Wahl am kommenden Sonntag eigentlich 230.000 EU-Bürger, die in der österreichischen Bundeshauptstadt leben, wahlberechtigt – wenn sie sich vorher in die Wählerevidenz haben eintragen lassen. Einem Medienbericht zufolge haben dies aber nur rund 16.000 Personen getan. Dennoch sorgt die Meldung vor allem in den Sozialen Netzwerken für Aufregung.

Zahlen sorgen im Netz für Diskussionen

So schreibt etwa der FPÖ-Strategieberater Heimo Lepuschitz auf X: „Völlig unterschätzt: Etwa 230.000 'nicht österreichische' EU-Bürger sind allein in Wien am 9. Juni wahlberechtigt. Das entspricht etwa 14,5 Prozent der Wahlberechtigten.“ Dazu teilt er einen entsprechenden Bericht der Presse.

In den Kommentaren erklärt ein Nutzer, dass auch in Graz der Anteil der wahlberechtigten EU-Bürger hoch sei: „Deutsche, Kroaten, Ungarn, Rumänen. Bei Gemeinderatswahl hoher Anteil von KPÖ-Wählern“. Viele Nutzer können die Aufregung um die Zahlen allerdings nicht nachvollziehen. „Ja und?“, kommentiert ein Nutzer Lepuschitz' Beitrag. Ein anderer schreibt: „So isses, endlich dürfen wir auch mal mitmachen bei dieser Demokratiesache und ja, blau wählen ganz sicher sehr sehr wenige von uns“. Man stehe eher auf Parteien, „die uns häufiger am demokratischen Prozess teilhaben lassen wollen“. Ein anderer, der in den Kommentaren schreibt, er gehöre zu den 16.000 Bürgern, die sich in die Wählerevidenz haben eintragen lassen, erklärt, er werde seine Stimme „der einzigen wählbaren Partei geben“. Der Nutzer, der ein Pro-Trump-Bild als Profilbild verwendet, dürfte damit die FPÖ meinen.

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