Woker Irrsinn in New York: 1,8 Mrd. Dollar Entschädigung für Schwarze und Hispanics

Es ist jedoch davon auszugehen, dass es nicht bei der Summe von 1,8 Milliarden Dollar bleiben wird. Denn darin sind weder die Renten noch die Zahlungen an weitere mögliche Antragssteller mit einberechnet.

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Woker Irrsinn in New York: 1,8 Mrd. Dollar Entschädigung für Schwarze und Hispanics
Bei der Zahlung soll es sich um die größte Entschädigungszahlung in der Geschichte der Stadt handeln© IMAGO / MASKOT

New York. - Die Regierung der Stadt New York muss 1,8 Milliarden Dollar an Schwarze und Hispanics zahlen, die die „Liberal Arts and Sciences“-Prüfung, die zwischen 1994 und 2014 für die Lehrerzulassung erforderlich war, nicht bestanden haben. Das hat nun ein Gericht entschieden. Die Grundlage für das Verfahren, in dem behauptet wurde, die Prüfung sei rassistisch, sind Zahlen, wonach mehr als 90 Prozent der weißen Prüfungskandidaten die Prüfung bestanden hätten, während es bei den Schwarzen und Hispanics nur 53 Prozent beziehungsweise 50 Prozent gewesen seien.

Nach Angaben der New York Post handelt es sich dabei um die größte Entschädigungszahlung in der Geschichte der Stadt. Dadurch werden sogar einige Personen, die nie als Lehrer gearbeitet haben jeweils über eine Million Dollar erhalten. Einer von ihnen ist Herman Grim (64). Nach eigenen Angaben hat er die Prüfung „mehrmals“ abgelegt, aber nie bestanden. Aus diesem Grund wird er voraussichtlich über zwei Millionen Dollar erhalten. Im Gespräch mit der New York Post konnte Grim jedoch keine Beispiele dafür nennen, inwiefern den Test für ihn rassistisch war.

Es ist davon auszugehen, dass es nicht bei der Summe von 1,8 Milliarden Dollar bleiben wird. Denn darin sind weder die Renten noch die Zahlungen an weitere mögliche Antragssteller mit einberechnet.

Prüfung auf Highschool-Niveau

Der Fall wirft nun auch die Frage auf, ob rassisch bedingte Unterschiede in Testergebnissen ein ausreichender Beweis dafür sind, dass bestimmte Tests rassistisch sind. Sollte das der Fall sein, könnten auch andere Prüfungen für die Zulassung von Lehrern betroffen sein. Denn einem Bericht des Daily Wire zufolge verwenden die meisten US-Bundesstaaten in diesem Bereich eine ähnliche Prüfung.

Die schlechten Ergebnisse sind überraschend, weil die Prüfung für die Kandidaten im Grunde keine Schwierigkeiten darstellen sollte. Damit soll nur überprüft werden, ob ein Lehrerkandidat die Klasse einer Schulstufe, die er unterrichten würde, auch selbst bestehen könnte. Es werden demnach keine Fähigkeiten abgefragt, die über das Niveau der Highschool hinausgehen.

Viele Staaten nun mit „subjektiverer“ Prüfung

Die National Education Association (NEA, Lehrergewerkschaft) ist sich jedoch sicher, dass die rassisch bedingten Unterschiede bei den Testergebnis mit dem rassistischen Charakter der Prüfung zu begründen seien. Das Buch „Race to the Bottom: Uncovering the Secret Forces Destroying American Education“ argumentiert hingegen, dass sich die NEA mit einer eigenen Studie aus dem Jahr 2011 widerspricht. In der Studie räumt die NEA nämlich ein, dass die beobachteten Unterschiede bei den Ergebnissen zwischen den ethnischen Gruppen jenen Ergebnissen bei anderen nationalen Prüfungen ähneln.

Bereits vor fünf Jahren gingen zwölf Bundesstaaten, darunter New York, zu einer Prüfung mit „subjektiverem“ Charakter über. Im Rahmen dieser ist es Kandidaten sogar gestattet, Videos aus der Unterrichtspraxis einzureichen. Dennoch fielen auch dann noch schwarze Prüfungsteilnehmer mehr als doppelt so häufig durch die Prüfung wie Weiße und Hispanics. Im selben Jahr schaffte New York auch die Vorschrift ab, dass Lehrer eine Lese- und Schreibprüfung ablegen müssen.

Die Abschaffung oder Änderung von Prüfungen für die Zulassung von Lehrern in den Vereinigten Staaten wird häufig damit begründet, dass der Anteil von Lehrern, die einer Minderheit angehören, in jenen Schulen erhöht werden soll, in denen die Schüler selbst zum Großteil einer Minderheit angehören. Die Theorie besagt nämlich, dass beispielsweise schwarze Schüler bei schwarzen Lehrern besser abschneiden. Laut dem Buch „Race to the Bottom“ sind die Zahlen aus New York City aber ernüchternd: „In 21 Schulen in New York City bestanden 2019 nur zehn Prozent oder weniger der Fünftklässler die Prüfungen in englischer Sprach. Dabei sind Einwanderer, die erst noch Englisch lernen, noch nicht inkludiert. Von Lehrern im Lesen unterrichtet zu werden, die selbst nicht lesen können, wird diese verheerende Statistik wahrscheinlich nicht korrigieren.“

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