Studie zeigt

Überproportional viele Transsexuelle sind Sexualstraftäter

In einer Studie wurden Zahlen zu Transgender-Insassen in kanadischen Gefängnissen erhoben. Dabei wurde festgestellt, dass sich die relative Mehrheit der weiblichen Transgender wegen Sexualdelikten, die sie als Männer begangen haben, im Gefängnis befindet.

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Überproportional viele Transsexuelle sind Sexualstraftäter
Haft in Kanada© flickr CC BY 2.0

Ottawa. - Die Studie „Gender Diverse Offenders with a History of Sexual Offending“, die vom kanadischen Strafvollzugsdienst (Canadian Prison Service, CPS) durchgeführt und veröffentlicht wurde, zeigt ein Muster in der Gewaltgeschichte von Häftlingen auf. In den Jahren 2017 bis 2020 nahmen 99 transsexuelle Gefangene an der Studie teil, die sehr umfassend angelegt war. Bei 82 Prozent dieser Gefangenen handelte es sich um Transfrauen, von denen wiederum 44 Prozent wegen Sexualdelikten verurteilt worden waren. Fast die Hälfte von ihnen wurde zu lebenslanger Haft verurteilt.

Für milde Haftbedingungen das Geschlecht gewechselt?

Besorgniserregend: 94 Prozent der Transfrauen wurden laut Studie noch als Männer zu Sexualstraftaten verurteilt. Immer mehr Kritiker befürchten, dass Täter, die eine transsexuelle Identität vortäuschen, nur in den Frauenvollzug gelangen wollen und damit in ein vermeintlich angenehmeres Haftumfeld und vielleicht sogar an weitere potenzielle Opfer. Diese Befürchtung scheint auch durch die Statistik der Gefangenen belegt zu sein. Ein weiteres Ergebnis der Studie lautet nämlich, dass 41 Prozent der Transfrauen wegen Tötungsdelikten in Haft sind, während es bei den Männern „nur“ 21 Prozent sind.

Die Studie wirft Licht auf ein viel diskutiertes Problem: Wie ist der Umgang mit Transmenschen im Strafvollzug – insbesondere mit Männern, die sich als Frauen ausgeben? Immerhin scheint es so zu sein, dass viele der tatsächlichen oder vermeintlichen Transfrauen wegen schwerster Straftaten hinter Gittern sitzen und dass sie als Sexualstraftäter mit einem männlichen Körper auch eine potenzielle Gefahr für die weiblichen Häftlinge darstellen.

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