Wien. – Trotz der angespannten Haushaltslage fördert die Stadt Wien auch in diesem Jahr den „Pride Month“ mit einer beträchtlichen Summe. Insgesamt fließen 750.000 Euro an Fördermitteln in Veranstaltungen der LGBTQ-Community, wie unzensuriert berichtet.
HOSI erhält über 650.000 Euro für Vienna Pride
Allein die „Homosexuelle Initiative“ (HOSI) erhält dieses Jahr 651.000 Euro. Mit diesem Betrag richtet der Verein unter anderem die „Vienna Pride“ und die Regenbogenparade sowie Drag-Veranstaltungen aus.
Im Rahmen des „Regenbogen-Juni“ unterstützt das Rathaus zusätzlich kleinere Projekte der LGBT-Community. Für Formate wie den „queeren Poetry Slam“ oder die „Trans*Filmnacht“ stehen pro Projekt zwischen 1.000 und 5.000 Euro zur Verfügung. Insgesamt sind dafür 50.000 Euro vorgesehen. Der sogenannte Kleinprojektetopf umfasst darüber hinaus 23.000 Euro für internationale „LGBTIQ“-Ideen.
15 Millionen Euro seit 2020 für LGBTQ-Projekte
Die Stadt fördert entsprechende Initiativen nicht nur im Juni. So wurden laut Rathaus seit dem Jahr 2020 bereits 15 Millionen Euro in Projekte für die LGBT-Community investiert. Trotz der umfangreichen Fördergelder fiel in diesem Jahr eine geplante Veranstaltung aus. Das „Pride Village“ wurde mit der Begründung abgesagt, dass das vorhandene Budget nicht ausreiche.




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