Logo von FREILICH Magazin
Politik

Neue Zahlen: Morde und Gewalt durch Nicht-Österreicher nehmen zu

Neue Zahlen des Innenministeriums zeigen einen Anstieg tatverdächtiger Nicht-Österreicher bei mehreren schweren Gewalt- und Sexualdelikten. Die FPÖ sieht darin den Beleg für das Scheitern der bisherigen Migrationspolitik und fordert einen Migrationsnotstand.

Von
Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 weist bei mehreren schweren Gewalt- und Sexualdelikten steigende Zahlen tatverdächtiger Nicht-Österreicher aus.
Die Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 weist bei mehreren schweren Gewalt- und Sexualdelikten steigende Zahlen tatverdächtiger Nicht-Österreicher aus. (Bild: IMAGO / Harald Dostal)

Wien. – Neue Daten der Polizeilichen Kriminalstatistik 2025, die das Innenministerium auf eine parlamentarische Anfrage des FPÖ-Generalsekretärs Christian Hafenecker hin übermittelt hat, weisen bei mehreren schweren Delikten einen Anstieg tatverdächtiger Nicht-Österreicher aus. Auf Basis dieser Antwort fordert die FPÖ die Ausrufung eines Migrationsnotstands sowie eine konsequentere Abschiebungs- und Remigrationspolitik.

Mehr Morde und schwere Gewaltdelikte

Den vom Innenministerium übermittelten Zahlen zufolge wurden im Jahr 2025 insgesamt 21 Nicht-Österreicher als Tatverdächtige bei vollendeten Morden erfasst. Die Statistik weist zudem 471 Tatverdächtige bei vollendeten Vergewaltigungen, 1.468 bei vollendeten schweren Körperverletzungen sowie 112 beim schweren sexuellen Missbrauch von Unmündigen aus. Unter den Tatverdächtigen bei vollendeten Morden befand sich ein Asylwerber, bei Vergewaltigungen waren es 58, bei schweren Körperverletzungen 146 und beim schweren sexuellen Missbrauch von Unmündigen 19. Laut der Anfragebeantwortung wurden im Jahr 2025 insgesamt 164.573 ausländische Tatverdächtige registriert. Davon entfielen 11.896 auf Asylwerber.

In der Aufschlüsselung nach Staatsangehörigkeiten bzw. Herkunftsländern liegen nach Österreich unter anderem Rumänien, Syrien, Deutschland und Serbien auf den vorderen Plätzen. Für Syrien werden in der Statistik 14.863 Tatverdächtige ausgewiesen, was den höchsten Wert unter den außereuropäischen Herkunftsländern darstellt. Darüber hinaus werden hohe Zahlen von Tatverdächtigen aus dem Ausland unter anderem bei Diebstahl (23.870), Körperverletzung (17.902), Betrug (15.603), fahrlässiger Körperverletzung im Straßenverkehr (8.216) sowie nach dem Suchtmittelgesetz ausgewiesen.

FPÖ fordert Migrationsnotstand und Remigration

Mit Verweis auf die veröffentlichten Zahlen erneuerte FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker seine Forderung nach einem politischen Kurswechsel. „Die Lage ist außer Kontrolle und Karners angebliche Abschiebeoffensive ist ein reines Märchen“, so der Freiheitliche in einer Aussendung. „Wenn tatsächlich so viele straffällige Fremde außer Landes gebracht würden, könnten die Deliktzahlen nicht Jahr für Jahr steigen“. Seiner Ansicht nach brauche es jetzt den Migrationsnotstand und eine „echte Remigration“ statt „Schönwetterstatistiken“.

Kritik an Innenminister Karner

Nach Ansicht des FPÖ-Generalsekretärs stünden steigende Zahlen tatverdächtiger Fremder im Widerspruch zu den jüngsten Angaben der Bundesregierung über verstärkte Abschiebungen. „Steigen die Zahlen tatverdächtiger Fremder, obwohl angeblich konsequent abgeschoben wird, dann kommen offensichtlich mehr Täter nach, als das Land verlassen“, so Hafenecker. Das sei kein Erfolg, sondern ein „komplettes Staatsversagen“, kritisiert er. Die FPÖ verlangt deshalb die Ausrufung eines Migrationsnotstands, die konsequente Außerlandesbringung straffällig gewordener Fremder, die Aussetzung des Familiennachzugs sowie einen Stopp der illegalen Migration: „Jeder weitere Tag ohne Migrationsnotstand ist ein Tag zu viel“.

Kommentare

Sei der Erste, der einen Kommentar hinterlässt!

Kommentare werden geladen...