Kinder ohne Männer? Studie provoziert mit Lösung der Geburtenkrise
Nach Ansicht von Forschern könnte nicht mehr die klassische Familie, sondern staatlich geförderte Mutterschaft ohne Partner der Schlüssel gegen den Geburtenrückgang sein.
Nach Ansicht von Forschern könnte nicht mehr die klassische Familie, sondern staatlich geförderte Mutterschaft ohne Partner der Schlüssel gegen den Geburtenrückgang sein.
Smartphones und KI-Chatbots könnten einer Studie zufolge den Trend zu immer mehr Singles verstärken. Forscher warnen, dass digitale Technologien soziale Kontakte verdrängen und somit die Familiengründung erschweren könnten.
Immer mehr Staaten suchen nach Möglichkeiten, den Geburtenrückgang ohne Massenzuwanderung zu bewältigen. Fabian Walch zeigt, welche Länder auf Familienförderung setzen und welche Erfolge sie damit erzielen.
Die Auswertung des Mikrozensus zeigt nicht nur den stark wachsenden Anteil junger Menschen mit Migrationshintergrund, sondern auch erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Herkunftsgruppen hinsichtlich der Altersstruktur und der Kinderzahl.
Der Zeit-Autor Bernd Ulrich führt den weltweiten Geburtenrückgang auf Klimaangst, soziale Entfremdung und wachsende Zukunftsverzweiflung zurück. Klassische Erklärungen für sinkende Geburtenraten hält er hingegen für unzureichend.
Im Jahr 2024 sind die Geburtenraten in zahlreichen europäischen Staaten auf einen historischen Tiefstand gesunken. Kritiker warnen vor den langfristigen Folgen dieser Entwicklung und betrachten das Problem als hausgemacht.
Eine bundesweite Auswertung der Geburtenraten und Wahlergebnisse zeigt eine deutliche statistische Korrelation zwischen politischer Prägung und demografischer Entwicklung. Insbesondere in Hochburgen der Grünen und der Linken liegt die Kinderzahl deutlich unter dem Durchschnitt.
Die Schweiz steht vor einer demografischen Weichenstellung: Sinkende Geburtenzahlen und strukturelle Benachteiligungen von Familien verstärken die Abhängigkeit von Zuwanderung.
Wie eine aktuelle Anfragenbeantwortung zeigt, hat sich die Zahl der Kinder mit ausländischen Eltern in Bayern in den letzten 20 Jahren stark erhöht.
Frauen aus Afghanistan, Syrien und dem Irak bekommen in Österreich im Durchschnitt 3,30 Kinder und damit fast dreimal so viele wie gebürtige Österreicherinnen.