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Je linker das Wahlergebnis, desto kinderärmer die Stadt – neue Zahlen brisanten Zusammenhangs

Eine bundesweite Auswertung der Geburtenraten und Wahlergebnisse zeigt eine deutliche statistische Korrelation zwischen politischer Prägung und demografischer Entwicklung. Insbesondere in Hochburgen der Grünen und der Linken liegt die Kinderzahl deutlich unter dem Durchschnitt.

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Je linker das Wahlergebnis, desto kinderärmer die Stadt – neue Zahlen brisanten Zusammenhangs

Der Rückgang der Geburten stellt die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft infrage. (Symbolbild)

© IMAGO / imagebroker

Berlin. – Wer trägt die Verantwortung für die demografische Zukunft Deutschlands? In politischen Debatten wird diese Frage gern mit Verweisen auf Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit oder Migration beantwortet. Doch neue Auswertungen lenken den Blick auf einen anderen, unbequemen Zusammenhang: In Regionen, in denen die Grünen und die Linke besonders stark sind, werden besonders wenige Kinder geboren. Dieser Befund ist kein Einzelfall, sondern zieht sich systematisch durch nahezu alle deutschen Städte und Landkreise.

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Ausgewertet wurden die Geburtenraten des Jahres 2023 in allen 400 deutschen Landkreisen und kreisfreien Städten. Die sogenannte Total Fertility Rate misst, wie viele Kinder eine Frau im Durchschnitt im Laufe ihres Lebens bekommt. Setzt man diese Zahl in Beziehung zu den Wahlergebnissen der Bundestagswahl, zeigt sich ein deutliches Muster: Je höher der Stimmenanteil von Grünen und Linken, desto niedriger die Geburtenrate – ein Effekt, der bei keiner anderen relevanten Partei zu beobachten ist, wie der X-Nutzer Nikolaus Haufler in seiner Auswertung zeigt.

Linke Hochburgen, niedrige Geburtenzahlen

Besonders augenfällig ist der Zusammenhang in Städten, die als politische und kulturelle Vorzeigeregionen des linken Milieus gelten. So weist Freiburg im Breisgau, das häufig als Modellstadt grüner Politik bezeichnet wird, bei einem Stimmenanteil von 47 Prozent für Grüne und Linke eine Geburtenrate von lediglich 1,13 auf. Heidelberg fällt mit 0,93 sogar unter die Marke von einem Kind pro Frau. Auch Darmstadt, Münster und Jena liegen mit Werten von 1,16, 1,17 beziehungsweise 1,18 deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 1,36.

Diese Werte sind dabei nicht auf statistische Verzerrungen zurückzuführen. In der Auswertung wurde die Geburtenrate für Frauen im Alter von 15 bis 44 Jahren altersstandardisiert berechnet. Dadurch wird ausgeschlossen, dass Universitätsstädte allein aufgrund vieler junger, kinderloser Studenten schlechter abschneiden. Ausschlaggebend sind die realen Geburten pro Altersgruppe.

Wenn Statistik politische Muster offenlegt

Mithilfe des Pearson-Korrelationskoeffizienten wurde die Korrelation zwischen Wahlverhalten und Fertilität berechnet. Das Ergebnis ist eindeutig. Parteien aus dem konservativen Spektrum weisen einen positiven Zusammenhang mit höheren Geburtenraten auf. In Regionen, in denen CDU/CSU, Freie Wähler oder die AfD stärker sind, gibt es im statistischen Mittel mehr Kinder pro Frau, wie eine weitere Analyse eines anderen X-Nutzers zeigt. Auf der anderen Seite stehen die Parteien links der Mitte. Während der Zusammenhang bei SPD, FDP und BSW leicht negativ ist, ist er bei Grünen und Linken deutlich ausgeprägter. Je höher ihr Stimmenanteil ausfällt, desto niedriger ist die Geburtenrate.

Drei Erklärungen für das demografische Gefälle

Doch warum schneiden grün-linke Regionen so schlecht ab? Eine erste Erklärung liegt demnach in der räumlichen Sortierung. Familien mit Kindern ziehen zunehmend ins Umland, da Wohnraum dort bezahlbarer ist und Lebensmodelle familienfreundlicher erscheinen. Zurück bleiben urbane Milieus, die jünger, mobiler und häufiger kinderlos sind.

Hinzu kommen unterschiedliche Wertprioritäten. In akademisch geprägten Großstädten stehen Selbstverwirklichung, Karriere und individuelle Freiheit oft höher im Kurs als Familiengründung. Kinder gelten dort eher als private Option denn als gesellschaftliche Notwendigkeit – oder sogar als Belastung. Nicht zuletzt spielt auch die politische Gestaltung eine Rolle. Wohnraummangel, hohe Mieten und eine restriktive Baupolitik erschweren insbesondere in von Grünen regierten Städten die Familiengründung. Wer keinen Platz für Kinder findet, entscheidet sich häufig gegen sie. Die demografischen Folgen bleiben dabei meist außen vor.

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