Nicht der Inhalt zählt, sondern wer ihn sagt: Studie zur Brandmauer-Logik
Offensichtlich entscheidet nicht die Aussage selbst über ihre gesellschaftliche Bewertung, sondern zunehmend das Parteilabel ihres Absenders. Das zeigt eine aktuelle Erhebung.
Offensichtlich entscheidet nicht die Aussage selbst über ihre gesellschaftliche Bewertung, sondern zunehmend das Parteilabel ihres Absenders. Das zeigt eine aktuelle Erhebung.
Am 7. April plante die NGO „NTTKS“ im Rathaus der brandenburgischen Stadt Teltow mit den Altparteien den Kampf gegen die AfD. Jetzt werfen die AfD und ein Jurist den Ausrichtern schwere Verstöße gegen das Grundgesetz vor.
Demonstrativ weist Wolfgang Kubicki die „Brandmauer“ zur AfD zurück, zieht inhaltlich jedoch exakt dieselben Grenzen – und offenbart damit einen auffälligen Widerspruch zwischen politischer Rhetorik und tatsächlichem Handeln.
Viele ehemalige Linke sehen in der AfD die einzige politische Kraft, die sich den Fehlentwicklungen der Gegenwart entgegenstellt. Doch Konstantin Schink bleibt trotz vieler Übereinstimmungen auf Distanz und erklärt, warum.
Der ehemalige Linken-Politiker Diether Dehm wirft dem BSW vor, sich durch seine scharfe Abgrenzung zur AfD den Einzug in den Bundestag verbaut zu haben. Er fordert mehr Dialogbereitschaft.
Das „Team Freiheit“ sendet widersprüchliche Signale in Bezug auf die Abgrenzung zur AfD: Zunächst verkündet der Vorsitzende ein klares Nein zur Zusammenarbeit, nur um wenige Tage später zu erklären, dass es keine Brandmauer gebe.
Die doppelte Brandmauer gegen konservative Politik zwingt die Union zu ungleichen Koalitionen und lähmt jede inhaltliche Erneuerung. Jurij Kofner sieht sie als strategisches Machtinstrument, durch das die Union an links-grüne Partner und EU-Vorgaben gebunden wird.
Die bürgerliche Mitte hat sich aus dem Kulturkampf zurückgezogen und damit dem linken Meinungskartell das Feld überlassen. Heimo Lepuschitz fordert ein Ende dieser Feigheit und die entschlossene Rückeroberung des öffentlichen Raums.
Die Linkspartei im Stuttgarter Gemeinderat hat für einen Antrag die Unterstützung der AfD aktiv in Kauf genommen und damit die politische Brandmauer durchbrochen.
Die AfD-Bundestagsfraktion arbeitet an einer Strategie, um trotz der politischen Brandmauer in Deutschland mehr Akzeptanz und Regierungsfähigkeit zu erlangen. Daniel Fiß legt dar, warum dafür mehr als kosmetische PR erforderlich ist und die Partei vor allem auf soziale Verwurzelung setzen muss.