„Denn Komment muss auf der Kneipe herrschen!“ – Über den Sinn und Unsinn studentischer Trinkkultur
Nichts begleitet die Studentenverbindungen so beständig auf Gedeih und Verderb wie der Alkohol. Doch auch das Trinken will gelernt sein.
Nichts begleitet die Studentenverbindungen so beständig auf Gedeih und Verderb wie der Alkohol. Doch auch das Trinken will gelernt sein.
Doxxing, Einschüchterung und Gewalt gegen nicht-linke Studenten zeigen: Wer den universitären Raum kampflos preisgibt, verliert nicht nur Debatten, sondern eine kommende akademische Generation. Die AfD muss lernen, ihren eigenen Nachwuchs nicht ohne Rückhalt in den Konflikt zu schicken.
Die Aufnahme in die Burschenschaft markiert den Übergang in eine lebenslange Gemeinschaft und erfordert mehr als nur Teilnahme: Sie verlangt Haltung und Entschlossenheit. Johann Gottlieb Wieland beschreibt die Burschenschaft als bewusste Entscheidung gegen den Zeitgeist und für verbindliche Werte.
In Meiningen hat sich Anfang 2026 eine neue pennale Burschenschaft gegründet. Sie versteht sich als Teil einer langen Tradition schlagender Schülerverbindungen im deutschsprachigen Raum.
Der Versuch der Antifa Freiburg, aus einem traditionsreichen Mensur-Streit eine angebliche Duell-Verschwörung zu konstruieren, entlarvt vor allem den eigenen Bedeutungsverlust sowie die völlige Fehleinschätzung studentischer Rituale. Ein Rohrkrepierer, wie Norbert Weidner betont.
In der letzten Woche ordnete FREILICH-Autor Mike Gutsing den Burschentag der Allgemeinen Deutschen Burschenschaft (ADB) in größere Zusammenhänge ein. Tobias Neuer stellt im dieswöchigen Beitrag des Akademischen Lebens die Frage nach der allgemeinen Bedeutung des Politischen für die Burschenschaften.
Nicht nur innerhalb der öffentlichen Wahrnehmung sind Burschenschaften oftmals Stein des Anstoßes. Auch im rechten Spektrum sind die historischen Korporationen teils umstritten. Marc Brunner, selbst Burschenschafter, hebt trotzdem zu einem unverhohlenen Lob dieser besonderen und wichtigen Studentenverbindungen an.
Entweder man liebt ihn oder man hasst ihn: Heinrich Manns „Der Untertan“ gehört zu den Filmklassikern schlechthin. In seiner Kolumne zeigt Norbert Weidner eine alternative Perspektive auf die wechselhafte Geschichte des Films.
Hinter hohen Zäunen und verschlossenen Türen liegt die Welt der Studentenverbindungen, die für viele ein lebenslanges Rätsel bleibt. Doch dann und wann treten Verbindungsstudenten gewollt oder ungewollt in die Öffentlichkeit – drei medienwirksame Auftritte.
Das Korporationswesen ist durchzogen von einem fast geheimen Code, der mit seinen zahlreichen Eigenwörtern, Abkürzungen und Persiflagen auf anderweitig verwendete Begriffe für Außenstehende oft ein Buch mit sieben Siegeln zu sein scheint. Niclas Rading klärt in seiner Kolumne auf.