Regime Change – aber anders? Trump, MAGA und wir
Trump und MAGA eröffnen neue politische Spielräume – auch für Europas Rechte. Doch wer nationale Souveränität ernst nimmt, darf sich nicht zur „fünften Kolonne“ Washingtons machen.
Trump und MAGA eröffnen neue politische Spielräume – auch für Europas Rechte. Doch wer nationale Souveränität ernst nimmt, darf sich nicht zur „fünften Kolonne“ Washingtons machen.
Die Entscheidungen der USA zur Terrorbekämpfung entfalten zunehmend auch im deutschen Bankensektor ihre Wirkung. Beispielsweise sind Kontokündigungen gegen linke Netzwerke zu beobachten.
Viele seiner Wähler hatten erwartet, dass Donald Trump illegale Migranten konsequent abschieben würde. Nun betonte der US-Präsident jedoch, dass zunächst nicht arbeitende Illegale, sondern vor allem Kriminelle abgeschoben werden sollen.
Ein Sonderprogramm des US-Militärs entwickelt sich in Regionen mit hohem Migrationsdruck zu einem stillen Schutzschirm gegen Abschiebung und verändert damit die Motive für den Eintritt in die Nationalgarde grundlegend.
Der Kult um „MAGA” offenbart bei Teilen der deutschen Rechten weniger Stärke als strategische Abhängigkeit und droht, europäische Interessen fremden Machtspielen unterzuordnen. Bruno Wolters warnt, dass politische Souveränität nur dort entstehen kann, wo Distanz zu amerikanischen Erregungszyklen gewahrt bleibt.
In Washington erhebt die Republikanerin Marjorie Taylor Greene schwere Vorwürfe gegen Donald Trump und wirft ihm Verrat an der „America-First“-Bewegung vor.
Der außenpolitische Richtungsstreit blockiert die AfD stärker, als es die realen Gegensätze rechtfertigen. Wie Florian Sander betont, fehlt es vor allem an der Fähigkeit, andere Positionen auszuhalten.
Donald Trumps Forderung nach deutlich mehr hochqualifizierter Einwanderung, die er mit fehlendem Talent im eigenen Land begründet, sorgt international für Irritation. Auch die AfD kritisiert den Kurswechsel.
Die EU-Kommission plant, künftig mit einer eigenen Nachrichtendienststelle zu operieren. Kritiker warnen vor einem gefährlichen Machtzuwachs Brüssels sowie einem Angriff auf die nationale Souveränität.
Geschichte wird nicht mehr gedeutet, sondern diszipliniert. Wer Herkunft und Vergangenheit als Quelle von Identität begreift, gilt nicht als gefestigte Persönlichkeit, sondern macht sich verdächtig. FREILICH-Redakteur Mike Gutsing kritisiert den Umgang mit unserer Vergangenheit.