Es gab viele Gründe, Donald Trump zu unterstützen oder gar zu mögen, aber spätestens seit seinem chaotischen, völkerrechtswidrigen, verbrecherischen und verbrecherisch dummen Angriff auf den Iran ist davon keiner mehr übriggeblieben. Vor genau einem Jahrzehnt, 2016, stand Trump für eine neue, geradezu revolutionäre Form des Populismus, die auch dem rechten Spektrum Europas zündende Impulse gab. Sein hinreißender Wahlkampf, sein überraschender Sieg über Hillary Clinton geriet zum hoffnungsfrohen Einbruch in das herrschende politische System, während das Heulen und Zähneknirschen der Linken und Linksliberalen der ganzen Welt darüber wie süße Musik in unseren Ohren klang.
Das Letzte (39): Trumps Maske ist gefallen
Mit dem Angriff auf den Iran hat Donald Trump für viele seiner einstigen Unterstützer seine letzte verbliebene Glaubwürdigkeit verspielt. Martin Lichtmesz argumentiert, dass sich dadurch die inneren Widersprüche des Trumpismus sowie die Grenzen von „America First“ endgültig offenbaren.
Von Martin Lichtmesz

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