Das Letzte (38): Hans Blühers Blick auf Mann, Frau und Eros
Hans Blühers Überlegungen zu Mann, Frau und Eros entziehen sich bis heute einer eindeutigen politischen Einordnung und unterscheiden sich deutlich von gängigen Vorstellungen seiner Zeit.

Martin Lichtmesz wurde 1976 in Wien geboren. Nach Jahren in Berlin lebt er inzwischen wieder in seiner Heimat und arbeitet als freier Publizist.
Hans Blühers Überlegungen zu Mann, Frau und Eros entziehen sich bis heute einer eindeutigen politischen Einordnung und unterscheiden sich deutlich von gängigen Vorstellungen seiner Zeit.
Mit dem Verschwinden der Kriegsgeneration drohen auch ihre persönlichen Erinnerungen an Flucht, Vertreibung und die Nachkriegszeit unwiederbringlich verloren zu gehen.
Mit dem Angriff auf den Iran hat Donald Trump für viele seiner einstigen Unterstützer seine letzte verbliebene Glaubwürdigkeit verspielt. Martin Lichtmesz argumentiert, dass sich dadurch die inneren Widersprüche des Trumpismus sowie die Grenzen von „America First“ endgültig offenbaren.
Für viele gilt das Buch immer noch als Allheilmittel für alle Lebenslagen und Gemütszustände. FREILICH-Redakteur Mike Gutsing sagt: Mehr davon! Deshalb sammelt er für FREILICH in einer Sonderreihe die Lieblingsbücher verschiedener konservativer und rechter Akteure und lässt sie vorstellen. Am heutigen Mittwoch stellt der Publizist Martin Lichtmesz vier außergewöhnliche Bücher vor.
Nachdem sich bereits Julian Schernthaner, Christian Hafenecker und Martin Sellner zur „Causa Haimbuchner“ geäußert haben, möchte auch Martin Lichtmesz in seinem Kommentar für FREILICH noch ein paar Worte zu Jörg Rüdiger Mayers Stellungnahme verlieren.
In einem Meinungsbeitrag an dieser Stelle versuchte Julian Marius Plutz die „Klimaextremisten“ am Kragen zu bekommen, indem er ihnen „Antisemitismus“ unterschob. Synonym dazu benutzt er das Wort „Judenhass“, das in seinem Text viermal vorkommt, zuletzt in der ultimativen Steigerung „nackter, blinder Judenhass“, den die „Ökobewegung“ angeblich „reproduziert“ und boshafterweise angeblich auch reproduzieren „will“.
Eines Tages zog ich meinen Kopf aus dem Nebel. Seit Beginn des Ukraine-Krieges hatte ich ihn vollgestopft mit Informationen, Hintergrundkommentaren, neuesten und allerneuesten Nachrichten. Just in dem Moment, als „Corona“ die Luft ausging, war der Krieg wie ein Deus ex machina auf die öffentliche Bühne gekracht und hatte die Schlagzeilen und Gehirne mit einer frischen, kräftigen Dosis Panik und Empörung gefüllt. #StandwithUkraine und Angstmache vor dem Russen ersetzten nun Impf-Fanatismus und Angstmache vor dem Virus.
In unserem Buch Mit Linken leben, erschienen 2017 am Höhepunkt der „rechtspopulistischen“ Welle, versuchten Caroline Sommerfeld und ich die „Spaltung der Gesellschaft“ zu analysieren, die damals in aller Munde lag. Niemals hätten wir uns träumen lassen, dass es noch viel, viel schlimmer kommen würde.
Lange hat es nicht gedauert vom „Wir halten zusammen“ vom März 2020 zur polizeistaatlichen Hetzjagd auf „Impfverweigerer“.
Martin Lichtmesz analysiert in seinem TAGESSTIMME-Kommentar die österreichischen Corona-Proteste und die laufenden Spaltungen in der Gesellschaft.