So viele Menschen beziehen Bürgergeld, obwohl sie arbeiten könnten
Neue Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA) zeigen, dass Hunderttausende Menschen in Deutschland arbeiten könnten, es aber nicht tun und stattdessen Bürgergeld beziehen.
Neue Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA) zeigen, dass Hunderttausende Menschen in Deutschland arbeiten könnten, es aber nicht tun und stattdessen Bürgergeld beziehen.
Seit Januar 2023 ersetzt das Bürgergeld die Hartz-4-Leistungen. Viele der Empfänger kommen aus Ländern wie der Ukraine, Syrien oder Afghanistan. Nur wenige von ihnen sind Deutsche.
Nach einer aktuellen Umfrage nehmen immer weniger Menschen ihre Berufstätigkeit als nicht lohnenswert wahr. Das liegt wohl auch am Bürgergeld.
Es herrscht Aufregung im Lager: Hat die AfD sich jetzt vollends als Handlanger und Kettenhund der neoliberalen Eliten entpuppt? Ja, sagen einige, denn die Forderung nach einem Gemeinschaftsdienst für Arbeitslose sei asozial und würde nur den Kapitaleliten helfen. Dieser Kurzschluss führt jedoch in die falsche Richtung.
Ein interner Bericht des Bundesrechnungshofes kritisiert das geplante Bürgergeld scharf. Dabei steht auch SPD-Minister Heil in der Kritik.
Es gilt als Tabubruch auf der bundespolitischen Bühne. Die AfD forderte im Bundestag die Eingliederung von erwerbsfähigen Sozialhilfeempfängern in gemeinnützige Tätigkeiten.
Der Wirtschaftsrat der CDU warnt angesichts der steigenden Zahl von Asylanten vor einer Überlastung der Kommunen. Bundesinnenministerin Faeser will die Zahl der unerlaubten Einreisen reduzieren.
Die Einführung des sogenannten „Bürgergeldes“ soll eine unkomplizierte Hilfe für Bedürftige darstellen. Doch gleichzeitig sammeln sich Stimmen gegen die Reform.
Das Bundeskabinett hat sich auf die Einführung des Bürgergelds geeinigt. Am 1. Januar 2023 soll es das Hartz-IV-System ersetzen. Kritik kommt von der Opposition.