Ein von Jens Cotta, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der AfD Thüringen, auf X veröffentlichtes Foto aus dem Umfeld der Medientage Mitteldeutschland sorgt derzeit für Diskussionen im Netz. Das Bild zeigt eine dicht beklebte Wand mit zahlreichen Stickern, die überwiegend aus dem Spektrum von linkem Aktivismus, Subkultur und politischer Agitation stammen. Zu erkennen sind unter anderem Aufkleber mit Aufschriften wie „Refugees Welcome“, „FCK AFD“, „FCK NZS“, „Eat the Rich“ sowie „Kein Mensch ist egal“. Auf weiteren Stickern ist „Alles im grünen Bereich“ und „Lachen für Linke“ zu lesen, dabei ist eine vermummte Person auf einem demolierten Fahrzeug zu sehen, das stark an ein Einsatzfahrzeug erinnert.
Abwertende Parolen und subkulturelle Codes im Detail
Auch englischsprachige Parolen wie „Homophobia is for silly fucks“ sind sichtbar. Ergänzt wird das Gesamtbild durch weitere Motive mit klarer Stoßrichtung, darunter der auffällige Sticker „Oink Oink Oink – The sound of the police“, der gemeinhin als abwertende Anspielung auf Polizeibeamte verstanden wird. Daneben finden sich zahlreiche Hinweise auf Graffiti- und Street-Art-Szenen, etwa durch Marken- und Shopnamen wie „POSCA“ oder „Graffitibox Shop Berlin“. Cotta kommentierte die Aufnahme mit den Worten: „Heute gesehen bei der #MTM in den Räumen des #MDR . Aber sie sind objektiv, nunja.“
Die AfD-Fraktion Thüringen griff den Beitrag auf und kommentierte ihn mit folgenden Worten: „Kein Wunder, dass dem MDR die jungen Zuschauer davonlaufen. Wer permanent ein ideologisches Programm gegen die eigene Mehrheit sendet, verliert irgendwann jeden Bezug zum Publikum“. Diese Stickerwand spräche Bände: „Hier wird Haltung inszeniert statt Journalismus betrieben. Das wirkt weniger wie eine Redaktion – und mehr wie ein Aktivistenmilieu.“







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