München. – Die Gewalt an Schulen im Freistaat Bayern hat in den vergangenen Jahren ein Ausmaß erreicht, das selbst in staatlichen Statistiken als alarmierend erscheint. Wie aus der Beantwortung einer schriftlichen Anfrage des bayerischen AfD-Abgeordneten Rene Dierkes hervorgeht, ist sowohl bei Körperverletzungsdelikten als auch bei schwerer Gewaltkriminalität an Schulen ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen.
Die Entwicklung ist besonders deutlich bei vorsätzlichen Körperverletzungen: Während im Jahr 2020 noch 935 Fälle registriert wurden, stieg die Zahl bis 2024 auf 2.252 Fälle an. Parallel dazu nahm auch die Zahl schwerer Gewaltdelikte deutlich zu – von 353 Fällen im Jahr 2020 auf 778 Fälle im Jahr 2024.
Über 40 Prozent nichtdeutsche Tatverdächtige
Ein zentrales Ergebnis der statistischen Auswertung betrifft die Herkunft der Tatverdächtigen. So lag der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger bei schwerer Gewaltkriminalität an Schulen im Jahr 2024 bei 41,3 Prozent. Auch bei vorsätzlicher Körperverletzung wurde mit 39,6 Prozent ein Höchststand erreicht. Über mehrere Jahre hinweg ist ein kontinuierlicher Anstieg dieses Anteils zu verzeichnen. So hatten 2020 bei Gewaltkriminalität noch 31,4 Prozent der Tatverdächtigen keine deutsche Staatsangehörigkeit, doch dieser Wert erhöhte sich Jahr für Jahr deutlich.
Lehrkräfte zunehmend Opfer von Schulgewalt
Nicht nur Schüler geraten ins Visier der Täter. Auch Lehrkräfte sind zunehmend betroffen. So wurden im Jahr 2024 insgesamt 105 Lehrkräfte Opfer vorsätzlicher Körperverletzung an Schulen. Im Bereich der Gewaltkriminalität waren es 50 betroffene Lehrkräfte. Damit hat sich die Zahl der betroffenen Lehrkräfte im Vergleich zu den Vorjahren mehr als verdoppelt.
In ihrer Antwort weist die Staatsregierung darauf hin, dass für einzelne Fragestellungen – etwa zur genauen Verteilung der Taten im Jahr 2025 oder zu sogenannten Problemschulen – keine belastbaren Aussagen möglich sind. Als Gründe werden methodische Grenzen der Polizeilichen Kriminalstatistik sowie fehlende definitorische Kriterien genannt.
Migration als Treiber der Gewalt
Dierkes zieht aus den Zahlen eine grundsätzliche politische Schlussfolgerung. Es sei „unstrittig, dass die Zahl der Gewaltdelikte mit der steigenden Zuwanderung zunimmt“, so der Abgeordnete gegenüber FREILICH. Er sieht insbesondere für Großstädte eine dramatische Entwicklung. Demnach haben in der Landeshauptstadt München bereits über 60 Prozent der unter 16-Jährigen einen Migrationshintergrund. Er führt diese Entwicklung direkt auf die Entscheidungen der Bundesregierung zurück: „Diese Zahlen sind das Ergebnis von Angela Merkels ‚Wir schaffen das‘-Politik der offenen Grenzen.“
Angesichts der zunehmenden Gewalt an Schulen fordert der Abgeordnete einen grundlegenden politischen Richtungswechsel. Er warnt, dass ohne tiefgreifende Maßnahmen weder Lehrkräfte noch Schüler ausreichend geschützt werden können. „Nur eine konsequente Remigration kann unsere Schüler und Lehrer in Zukunft vor weiteren Gewalttaten schützen und unsere Schulen wieder zu Orten der Wissensvermittlung machen.“





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