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Welt

Geoökonomie als Schicksalsfrage Europas

Die geopolitischen Machtkämpfe der Zukunft werden immer häufiger über Ressourcen, Lieferketten und Einflusszonen ausgetragen. Niklas E. Hartmann analysiert, warum die strategischen Abhängigkeiten Europas zur zentralen Herausforderung der kommenden Jahre werden.

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Dieser Beitrag ist ein Archiv-Text aus Freilich 39.

In der multipolaren Weltordnung werden kritische Rohstoffe, globale Lieferketten und industrielle Wertschöpfung zunehmend zu strategischen Machtfaktoren.
In der multipolaren Weltordnung werden kritische Rohstoffe, globale Lieferketten und industrielle Wertschöpfung zunehmend zu strategischen Machtfaktoren. (Bild: IMAGO / imagebroker)

Europa steht in diesen Jahren nicht nur vor den Herausforderungen der multipolaren Weltordnung, sondern mitten in ihr. 2026 werden sich die geopolitischen Spannungen aller Wahrscheinlichkeit nach nicht beruhigen, sondern strukturell weiter verschärfen. Während mit Blick auf die EU an ihren sicherheits-, energie- und industriepolitischen Grundfesten gerüttelt wird, verfolgen andere Großmächte ihre eigenen geostrategischen Ambitionen mit Nachdruck. Im Fokus stehen dabei nicht nur klassische militärische Allianzen, sondern in wachsendem Maße rohstoff- und geoökonomische Interessen: Energieversorgung, kritische Rohstoffe, Kontrolle über Lieferketten und regionale Vorherrschaft werden zunehmend zu direkten Machtressourcen.

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