EU-Wahl: Auch bei den Vorzugsstimmen landet die FPÖ auf Platz eins
Mit dem am Mittwochabend veröffentlichten Vorzugsstimmenergebnis der Europawahl vom Sonntag steht fest: Harald Vilimsky liegt klar vorne.
Mit dem am Mittwochabend veröffentlichten Vorzugsstimmenergebnis der Europawahl vom Sonntag steht fest: Harald Vilimsky liegt klar vorne.
Heute sind auch in Österreich die Europawahlen zu Ende gegangen. Die Wähler konnten dabei 20 österreichische Abgeordnete für die kommende Legislaturperiode bestimmen. Insgesamt waren knapp 6,4 Millionen Menschen ab 16 Jahren wahlberechtigt, davon rund 45.000 Auslandsösterreicher und über 45.000 EU-Bürger.
Ende Mai veranstaltete die Islamische Föderation Traiskirchen ein Fest, an dem auch SPÖ-Chef Andreas Babler teilnahm. Die Teilnahme Bablers wurde jedoch kritisiert, da der Veranstalter als österreichischer Ableger der Milli Görüş gilt.
Wenige Tage vor der EU-Wahl am 9. Juni trafen sich die EU-Spitzenkandidaten der kandidierenden österreichischen Parteien zur finalen Elefantenrunde und diskutierten unter anderem über die Themen Migration, Asyl und Islamismus.
Anfang Juni findet in der Gemeinde Tullnerbach ein von der SPÖ organisiertes Fest der Vielfalt statt. Dazu sollen die Besucher Fahnen mitbringen. Nationale Symbole seien jedoch nicht erwünscht. Diese Ankündigung sorgte bei vielen Menschen für Aufregung. Nun rudert die SPÖ zurück.
In weniger als zwei Wochen findet die EU-Wahl statt, die in Österreich auch als Testwahl für die Nationalratswahl gesehen wird. Nach aktuellen Umfragen hat die FPÖ die besten Chancen auf den ersten Platz.
Im Herbst wird in Österreich ein neuer Nationalrat gewählt. Wie die Regierungskonstellation danach aussehen wird, ist noch völlig offen. Ginge es nach den Österreichern, würde jedoch erneut eine Koalition aus FPÖ und ÖVP die Geschicke des Landes lenken.
Wenige Wochen vor der EU-Wahl konnte der freiheitliche Spitzenkandidat Harald Vilimsky in den Sozialen Medien am stärksten mobilisieren. Das zeigt eine aktuelle Analyse.
Zuletzt gab die SPÖ auf X bekannt, sich die Domainnamen fpö.eu und vilimsky.eu gesichert zu haben. Die FPÖ ließ sich das nicht gefallen und ging gerichtlich dagegen vor – mit Erfolg.
In einer aktuellen Umfrage der Lazarsfeld Gesellschaft liegt die FPÖ weiterhin klar an erster Stelle. Mit Ausnahme der NEOS und der Bierpartei verlieren alle Parteien leicht an Zustimmung, das Ergebnis der KPÖ bleibt unverändert.