Zweistelliger Zuwachs laut Umfragen in Niederösterreich
Während die ÖVP als Kanzler- und Landeshauptfrau-Partei nur zwei Wochen vor dem Urnengang schwächelt, legt die FPÖ in Umfragen zu und dürfte ihr mit Abstand bestes Ergebnis einfahren.
Während die ÖVP als Kanzler- und Landeshauptfrau-Partei nur zwei Wochen vor dem Urnengang schwächelt, legt die FPÖ in Umfragen zu und dürfte ihr mit Abstand bestes Ergebnis einfahren.
Bei der Landtagswahl in Niederösterreich droht der ÖVP in ihrem Kernbundesland ein Waterloo. Es ist auch die Folge einer Aneinanderreihung von Skandalen auf allen Ebenen.
„Asylstraftäter sofort abschieben“, so lautet die Forderung des niederösterreichischen Landesrats Gottfried Waldhäusl (FPÖ), der nun ein Volksbegehren plant. Dieses soll ab Juni unterzeichnet werden können.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) steht momentan unter großem Druck. Die ÖVP könnte nämlich ihre seit 2003 bestehende absolute Mehrheit im niederösterreichischen Landtag verlieren.
Am Sonntagabend präsentierte Udo Landbauer ein Video, in dem er ankündigt, das Land aus der Krise führen zu wollen.
Die Krise der Kanzlerpartei ist manifest – und sie schlägt sich in den Kernbundesländern umso deutlicher durch. Eine aktuelle Umfrage zeigt: In Tirol und Niederösterreich liegt die Volkspartei in der Wählergunst schlecht wie nie zuvor. In Salzburg würde es nur für den dritten Platz reichen.
Am Sonntag wurden in Niederösterreich in 567 Gemeinden die Ortsparlamente neu gewählt. Die Volkspartei konnte dabei ihre Macht weiter ausbauen.
Am Abend des grünen Wiedereinzuges in den Nationalrat sorgte ein grüner Jungfunktionär aus Niederösterreich mit einer radikalen Positionierung zum Kapitalismus für Debatten.
Die FPÖ Niederösterreich startete am Montagabend mit einem „blauen Montag“ in ihren Wahlkampf für die kommende Nationalratswahl am 29. September.
„Bildung und Hilfe vor Ort sind die einzig sinnvollen und vor allem nachhaltigen Maßnahmen im Kampf gegen die illegale Massenzuwanderung“, erklärt FPÖ-Politiker Dieter Dorner.