Trotz Ausschluss: Kalbitz bleibt AfD-Fraktionsmitglied in Brandenburg
Nach dem umstrittenen Parteiausschluss von Andreas Kalbitz hat sich der Großteil seiner Fraktion in Brandenburg dazu entschlossen, ihm den Rücken zu stärken.
Nach dem umstrittenen Parteiausschluss von Andreas Kalbitz hat sich der Großteil seiner Fraktion in Brandenburg dazu entschlossen, ihm den Rücken zu stärken.
Die Causa Kalbitz wird zur Zerreißprobe für die AfD. Strache ist zurück auf der politischen Bühne. Und der patriotische Rapper Prototyp NDS hat ein neues Lied veröffentlicht.
Der deutsche Germanist und Historiker Prof. Dr. Günter Scholdt beschäftigt sich in seinem neuesten Buch mit dem Populismus. Im Interview mit der Tagesstimme spricht er über die Gründe für das Erstarken populistischer Bewegungen und ob sich die AfD zum Populismus bekennen sollte.
Thüringens AfD-Chef Björn Höcke nennt den Ausschluss seines Parteifreundes Andreas Kalbitz einen „politischen Akt“ und spricht von „Verrat an der Partei“. Kritik übt er deshalb besonders an Jörg Meuthen und Beatrix von Storch.
Für AfD-Bundessprecher Meuthen war der Ausschluss des brandenburgischen AfD-Landeschefs Kalbitz eine „rein rechtliche“ Entscheidung.
Andreas Kalbitz spricht von einem „Machtkampf“ in der Partei und will den Beschluss des AfD-Bundesvorstands juristisch anfechten.
Unter dem Motto „Frankfurt entnazifizieren!“ veröffentlichten Linksextreme letzte Woche eine Karte der Stadt Frankfurt am Main, auf der Namen und Adressen von Politikern, Parteibüros sowie verschiedenen Vereinen und Privatpersonen aufgezeigt wurden.
Es ist bereits der vierte Vorfall seit März. Der AfD-Vorsitzende Timo Weber fordert die „lückenlose Aufklärung der Terrorattacken“.
Alexander Gauland will den 8. Mai nicht zum offiziellen Feiertag machen. Es gibt Neues aus Schnellroda. Und das Freilich-Magazin schenkt jedem Neuabonnenten ein Poster von Ernst Jünger.
Nein, ich schreibe nicht über den 8. Mai, über den Tag heute vor 75 Jahren, an dem die deutsche Wehrmacht kapitulierte. Das tun heute alle, völlig zu Recht natürlich, denn der 8. Mai wird immer ein einschneidendes Datum der europäischen Geschichte bleiben. Die Aufgabe dieser Kolumne ist es aber, aus dem Alltag, aus der politischen und geistigen Gegenwart des großen Nachbarn zu berichten.