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Politik

Null Toleranz in OÖ: Rund elf Kürzungen pro Woche bei Sozialhilfe

In Oberösterreich kommt es im Schnitt zu rund elf Sozialhilfekürzungen pro Woche. Für die FPÖ ist dies ein Beleg für eine konsequente Linie gegenüber mangelnder Arbeitsbereitschaft.

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Strenger Kurs: In Oberösterreich wird fehlende Arbeitsbereitschaft verstärkt sanktioniert. (Symbolbild)
Strenger Kurs: In Oberösterreich wird fehlende Arbeitsbereitschaft verstärkt sanktioniert. (Symbolbild) (Bild: Foto von Andres Siimon auf Unsplash)

Linz. – Im Jahr 2025 wurden in Oberösterreich insgesamt 590 Kürzungen bei der Sozialhilfe verhängt, da die Betroffenen als nicht ausreichend arbeitsbereit eingestuft wurden. Diese Maßnahmen entsprechen im Durchschnitt rund elf Sanktionen pro Woche und sind Teil eines strengen Kontrollsystems im Bundesland.

Striktes Sanktionssystem im Fokus

Der freiheitliche Klubobmann Thomas Dim sieht in diesen Zahlen eine Bestätigung für den eingeschlagenen Kurs. „590 Kürzungen der Sozialhilfe wegen mangelnder Vermittelbarkeit der Arbeitskraft im Jahr 2025 bestätigen klar den oberösterreichischen Weg. Sozialhilfe ist Hilfe zur Selbsthilfe, kein Dauerzustand“, so der Freiheitliche. Wer arbeitsfähig sei und sich bewusst dem Arbeitsmarkt entziehe, müsse demnach mit „spürbaren Konsequenzen“ rechnen. Seiner Einschätzung nach sind klare Regeln und konsequente Kontrollen notwendig, um das System aufrechtzuerhalten.

Kombination aus Kontrolle und Unterstützung

Das bestehende Modell in Oberösterreich basiert auf abgestuften Sanktionen sowie einem verpflichtenden Case-Management. Ziel ist es laut FPÖ einerseits, Missbrauch einzudämmen, und andererseits, tatsächlich Bedürftigen gezielt Unterstützung zu bieten. Die Entwicklungen in Oberösterreich werden auch im Hinblick auf mögliche bundesweite Änderungen diskutiert. Aus Sicht der Freiheitlichen könnte das Modell als Orientierung dienen.

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