München. – Neueste Zahlen aus dem Bayerischen Innenministerium werfen ein düsteres Licht auf die Sicherheitslage im Freistaat. Eine schriftliche Anfrage des AfD-Landtagsabgeordneten Rene Dierkes, die FREILICH exklusiv vorliegt, zeigt, wie stark syrische und afghanische Tatverdächtige inzwischen in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) vertreten sind.
Immer mehr syrische Tatverdächtige in Bayern
Wie aus den Zahlen hervorgeht, ist die Entwicklung bei syrischen Staatsangehörigen besonders auffällig. Im Jahr 2024 wurden insgesamt 24.496 Straftaten registriert, bei denen syrische Tatverdächtige eine Rolle spielten. Dabei lag die Zahl der erfassten Tatverdächtigen bei 19.637.
Seit 2020 ist dabei ein massiver Anstieg zu verzeichnen. Damals wurden in der Statistik noch 7.944 syrische Tatverdächtige erfasst. Bereits 2021 stieg die Zahl auf 10.585, bevor sie 2022 sprunghaft auf 17.519 anstieg. 2023 wurden 18.293 Tatverdächtige gezählt, 2024 schließlich 19.637, was einen neuen Höchstwert darstellt.
Auch afghanische Staatsangehörige tauchen in großer Zahl in der Statistik auf. Das Innenministerium weist für das Jahr 2024 insgesamt 11.236 Straftaten aus, die afghanischen Tatverdächtigen zugerechnet werden. Die Zahl der Tatverdächtigen lag bei 8.346. Die Zahlen zeigen somit, dass die Belastung nicht nur einzelne Jahre betrifft, sondern sich seit 2020 auf einem konstant hohen Niveau bewegt.
Dramatische Zunahme bei Sexualdelikten
Besonders brisant ist die Entwicklung bei schweren Gewalt- und Sexualdelikten. Die Daten des Ministeriums zeigen, dass Tatverdächtige aus Syrien und Afghanistan in diesem Bereich auffällig häufig registriert werden.
Im Jahr 2024 wurden insgesamt 370 Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung registriert, bei denen syrische Tatverdächtige erfasst wurden. Dazu zählen auch besonders schwere Fälle. So listet die Statistik 52 Delikte, die als „Vergewaltigung, sexuelle Nötigung und sexueller Übergriff im besonders schweren Fall“ eingestuft wurden.
Bei afghanischen Tatverdächtigen ist die Zahl der Sexualdelikte sogar noch höher. Im Jahr 2024 wurden 383 Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung registriert. Auch hier sind zahlreiche schwere Fälle enthalten. Das Innenministerium nennt 81 Delikte, darunter ausdrücklich auch Vergewaltigungen. Den afghanischen Tatverdächtigen werden allein 75 Vergewaltigungen nach den einschlägigen Vorschriften des Strafgesetzbuches zugerechnet.
AfD fordert: „Alle müssen remigriert werden“
Angesichts der Zahlen äußerte der bayerische AfD-Abgeordnete Rene Dierkes gegenüber FREILICH deutliche Forderungen. „Die Rückkehrfähigkeit Syriens muss anerkannt und alle müssen remigriert werden“, sagt er. „Die aktuellen Zahlen zu Tatverdächtigen aus Syrien und Afghanistan sind alarmierend.“ Deutschland sei kein Paradies für importierte Straftäter, so Dierkes.
Der AfD-Abgeordnete fordert von der Staatsregierung ein Umdenken: „Die Staatsregierung muss anerkennen, dass Syrien ein sicheres Gebiet für die Remigration ist.“ Er verweist dabei auf die politische Lage nach dem Machtwechsel. „Nach dem Sturz von Baschar al-Assad entfällt jeglicher Fluchtgrund für angeblich vom Regime verfolgte Syrer.“
Dierkes sieht auch für afghanische Staatsangehörige keine Grundlage mehr für einen dauerhaften Aufenthalt in Deutschland. „Was für die Syrer gilt, gilt auch für afghanische Staatsangehörige.“ Seit der Machtübernahme der Taliban und dem Abzug der Militärs sei Afghanistan ein sicheres Herkunftsland für Afghanen, so der AfD-Abgeordnete.





Kommentare
Sei der Erste, der einen Kommentar hinterlässt!