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Politik

Exklusiv: Bundesregierung beschwichtigt trotz unsicherer Lage im Iran und sieht keine neue Migrationswelle

Trotz der wachsenden Unsicherheiten im Iran sieht die Bundesregierung derzeit keine Anzeichen für eine verstärkte Migration nach Deutschland. Gleichzeitig räumt das Innenministerium ein, dass sich die Lage jederzeit ändern kann.

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Exklusiv: Bundesregierung beschwichtigt trotz unsicherer Lage im Iran und sieht keine neue Migrationswelle
(Bild: IMAGO / Bernd Elmenthaler)

Berlin. – Eine parlamentarische Anfrage der AfD-Fraktion lenkt die Aufmerksamkeit auf mögliche neue Migrationsbewegungen aus dem Iran. Der Bundestagsabgeordnete Udo Theodor Hemmelgarn wollte konkret wissen, ob der Bundesregierung Hinweise auf steigende Asylzahlen iranischer Staatsbürger vorliegen und wie sich die aktuellen Zahlen im Vergleich zum Vorjahr entwickeln.

Bundesregierung sieht aktuell keine erhöhte Migration

Die Antwort des Bundesinnenministeriums, die FREILICH exklusiv vorliegt, fällt deutlich aus. Demnach werden entsprechende Entwicklungen zwar kontinuierlich beobachtet, aktuell gebe es jedoch keinen Anlass zur Sorge. Wörtlich heißt es: „Die Bundesregierung beobachtet laufend Migrationsbewegungen von Personen mit iranischer Staatsangehörigkeit. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind keine erhöhten Ankunftszahlen zu beobachten und es wird derzeit auch nicht mit erhöhten Migrationsbewegungen aus dem Iran nach Deutschland gerechnet.“

Trotz der aktuellen Entwarnung betont das Innenministerium die Unsicherheit der Lage. Die Entwicklungen im Iran könnten sich jederzeit verändern, weshalb diese eng beobachtet würden – „auch mit Blick auf mögliche Auswirkungen auf das Migrationsgeschehen“.

Fehlende Vergleichsdaten erschweren Bewertung

Ein direkter Vergleich der Asylzahlen, wie von der AfD angefragt, ist laut Antwort derzeit nur eingeschränkt möglich. Das BMI weist darauf hin, dass detaillierte Zahlen ausschließlich monatlich erhoben werden. Für die Monate Januar und Februar 2026 seien entsprechende Daten bereits veröffentlicht und über die Asylstatistik des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge abrufbar.

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