Koblenz. – Nach einer Veranstaltung der AfD-Landtagsfraktion in Koblenz-Rübenach vergangene Woche kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen. Nach Darstellung des AfD-Landtagsabgeordneten Joachim Paul waren daran Besucher der Veranstaltung sowie zwei Männer beteiligt, die er der „Antifa“-Szene zuordnet. Nach Angaben der Polizei wurden zwei Menschen leicht verletzt. Die AfD spricht von einem Angriff mit einem Messer, was von der Polizei bislang nicht bestätigt wurde. Der Vorfall ereignete sich am 13. August in der Aachener Straße. Zwei Tage später teilte das Polizeipräsidium Koblenz mit, dass zwei Personengruppen aneinandergeraten seien. Eine medizinische Versorgung der beiden Verletzten sei nicht notwendig gewesen. Die Ermittlungen zum Ablauf und zu den Hintergründen dauern an. Weitere Einzelheiten wollte die Polizei zunächst nicht bekannt geben.
AfD berichtet von Messerangriff
Der rheinland-pfälzische AfD-Landtagsabgeordnete Joachim Paul veröffentlichte auf Facebook eine ausführlichere Darstellung des Geschehens. Seinen Angaben zufolge hätten zwei Männer bereits während der Veranstaltung an der Rübenacher „Möck“ Besucher sowie ihn selbst bedroht. Er ordnet die beiden der „Antifa“-Szene zu. Die Polizei habe ihre Personalien aufgenommen und ihnen Platzverweise ausgesprochen.
Laut Paul soll es nach dem Ende der Veranstaltung erneut zu einem Zusammentreffen gekommen sein. Einer der Männer soll einen Jugendlichen angegriffen haben, der zuvor den AfD-Infostand besucht hatte. Dabei soll ein Messer zum Einsatz gekommen sein. Der AfD-Politiker gibt an, der Mann habe versucht, auf den Jugendlichen und weitere Personen einzustechen. Die Jugendlichen hätten sich daraufhin gegen den Angriff gewehrt.
Polizei stellte Personalien fest
Wie Paul schildert, rückte nach der Auseinandersetzung die Polizei an und stellte die Personalien des mutmaßlichen Angreifers erneut fest. Paul bringt den Vorfall mit einer früheren Auseinandersetzung rund um einen AfD-Infostand in Koblenz in Verbindung und erhebt zugleich politische Vorwürfe. In seiner Stellungnahme forderte er eine vollständige Aufklärung des Falls und die Bestrafung des Täters. In Bezug auf den aktuellen und einen früheren Übergriff erklärte er, diese zeigten, wer in Koblenz für die politische Gewalt verantwortlich sei: „die ‚Antifa‘ - und ihre Helfershelfer im linken Milieu der Stadt.“


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