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Gesellschaft

Gewalt gegen Polizei: Waldbesetzerin zu Haftstrafe verurteilt

Die Waldbesetzerin wurde wegen Gewalt gegen SEK-Beamte verurteilt. Die Identität der Frau ist weiterhin unbekannt. Im Gerichtssaal kam es zu tumultartigen Szenen.
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Symbolbild (CC0)
Symbolbild (CC0)

Die Waldbesetzerin wurde wegen Gewalt gegen SEK-Beamte verurteilt. Die Identität der Frau ist weiterhin unbekannt. Im Gerichtssaal kam es zu tumultartigen Szenen.

Alsfeld. – In Alsfeld wurde eine Waldbesetzerin aus dem Dannenröder Forst in Mittelhessen vom dortigen Amtsgericht zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und drei Monaten verurteilt. Schuldig gesprochen wurde die Frau unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, weil sie einem Polizisten auf einer Seiltraverse in rund 15 Metern Höhe mehrfach ins Gesicht schlug und einmal gegen den Kopf trat. Einem weiteren Beamten stieß sie ebenfalls ihr Knie ins Gesicht.

Die Staatsanwältin hatte ursprünglich zwei Jahre und sechs Monate als Freiheitsstrafe gefordert, der Anwalt der nun Verurteilten plädierte für einen Freispruch. Ob die Staatsanwaltschaft oder Verteidigung Rechtsmittel gegen das Urteil einlegen werden, steht noch aus.

Die Verurteilte weigerte sich bisher, ihre Identität preiszugeben und schrie während der Urteilsverkündung Parolen. Linksradikale Zuschauer sorgten zudem für tumultartige Szenen. Auch im Internet solidarisierten sich Linksradikale mit der Verurteilten. Bei den Protestcamps im Dannenröder Forst kam es zu mehreren gewalttätigen Zwischenfällen zwischen Besetzern und der Polizei.

Unterstützung kam unter anderem auch von der bekannten Asylhelferin Carola Rackete. Im Zuge der Besetzungen stoppten Unterstützer auf mehreren Autobahnen im November 2020 den Verkehr, obwohl es im Monat zuvor erst durch eine ähnliche Aktion zu einem schweren Auffahrunfall mit einem Schwerverletzten kam.

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