Hörsaalgeflüster (7): Die neue AfD-Jugend braucht einen studentischen Ableger
Die Gründung der JA-Nachfolgeorganisation steht bevor. Anlässlich dessen fordert Marc Brunner die Ausweitung der politischen Tätigkeit auf den universitären Raum.
Marc Brunner wurde 1997 in Westdeutschland geboren. Der studierte Philosoph interessiert sich für das griechische Denken und antike Geschichtsschreibung.
Die Gründung der JA-Nachfolgeorganisation steht bevor. Anlässlich dessen fordert Marc Brunner die Ausweitung der politischen Tätigkeit auf den universitären Raum.
Harvard, Columbia und die University of California: die Liste der Hochschulen, welche mit der Regierung Trump aneinandergeraten sind, wächst. Was bedeutet der aggressive Kurs des amerikanischen Präsidenten – und gibt es von diesem vielleicht etwas zu lernen?
Schon lange ist die sogenannte Gendersprache konservativen und rechten Kräften ein Dorn im Auge. In letzter Zeit häufen sich nun die Bemühungen der CDU, das Gendern einzudämmen. Mit Erfolg? Marc Brunner zieht in seiner aktuellen Kolumne ein vernichtendes Resümee.
Nicht nur innerhalb der öffentlichen Wahrnehmung sind Burschenschaften oftmals Stein des Anstoßes. Auch im rechten Spektrum sind die historischen Korporationen teils umstritten. Marc Brunner, selbst Burschenschafter, hebt trotzdem zu einem unverhohlenen Lob dieser besonderen und wichtigen Studentenverbindungen an.
An fast allen deutschen Universitäten wird das hochschulpolitische Geschehen vom AStA gelenkt und dominiert, und das, obwohl nur wenige Studenten an den Wahlen für das Studentenparlament teilnehmen. Marc Brunner analysiert die studentische Wahlmüdigkeit und fordert neue Formen der studentischen Organisation.
Fälle wie jener rund um Hoeres-Hasselhorn zeigen, wie schnell politische Intrigen Karrieren gefährden können – auch wenn sie letztlich scheitern. Marc Brunner beschreibt die Affäre als Mahnmal institutioneller Macht.
Die deutschen Hochschulen sind von linken Gruppen dominiert. Die einzig namentlich nicht-linke Vereinigung ist der Ring Christlich-Demokratischer Studenten, kurz RCDS. Doch der Archetyp des typischen RCDSlers hat ganz andere Probleme.
Ein geisteswissenschaftliches Studium steht oft unter dem Verdacht der Nutzlosigkeit. Doch abseits von Karrierefragen und Ideologie bietet die Universität noch immer Raum für die Auseinandersetzung mit der abendländischen Tradition. Eine Kolumne von Marc Brunner.