Brampton. – Die kanadische Stadt Brampton hat sich in den vergangenen vier Jahrzehnten tiefgreifend verändert. Das geht aus einer Auswertung der Volkszählungen von Statistics Canada sowie aus Schätzungen der Stadt Brampton für die Jahre 1981 bis 2011 hervor.
Während im Jahr 1981 noch rund 150.000 Menschen in Brampton lebten, stieg die Einwohnerzahl bis 2021 auf etwa 650.000 an. Bis 2021 stieg die Einwohnerzahl auf etwa 650.000 an. Das Wachstum fiel besonders stark seit den 1990er-Jahren aus. Damit vervielfachte sich die Bevölkerung der Stadt im Großraum Toronto innerhalb von vier Jahrzehnten. Gleichzeitig wandelte sich die Zusammensetzung der Bevölkerung jedoch grundlegend. Zu Beginn der erfassten Zeitreihe stellte die weiße beziehungsweise europäischstämmige Bevölkerung die deutliche Mehrheit. Ihr Anteil sank jedoch im Laufe der Jahrzehnte kontinuierlich.
Südasiaten wurden größte Bevölkerungsgruppe
Die südasiatische Bevölkerungsgruppe wuchs am deutlichsten. Während sie 1981 noch einen kleinen Teil der Einwohner ausmachte, ist sie bis 2021 zur größten Gruppe der Stadt geworden. Laut den Daten setzte insbesondere ab den 1990er-Jahren ein sprunghafter Anstieg ein. Auch andere Gruppen nahmen deutlich zu, darunter Schwarze, Filipinos, Chinesen beziehungsweise Ostasiaten, Südostasiaten sowie Menschen aus arabischen und westasiatischen Herkunftsregionen. Gleichzeitig ging der Anteil der weißen Bevölkerung trotz weiterhin hoher absoluter Zahlen spürbar zurück.






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