Schlechte Kriegslage: Ukraine diskutiert Einberufung von drei Millionen Frauen
Hohe Verluste und mangelnde Werbeerfolge führen zu Rekrutierungsproblemen bei den ukrainischen Streitkräften. Eine aktuelle Analyse zeigt Alternativen auf.
Hohe Verluste und mangelnde Werbeerfolge führen zu Rekrutierungsproblemen bei den ukrainischen Streitkräften. Eine aktuelle Analyse zeigt Alternativen auf.
Mitte Februar starb der russische Oppositionelle Alexej Nawalny in einem Straflager. Vor wenigen Tagen wurde er unter großer Anteilnahme mehrerer tausend Menschen in Moskau beigesetzt. In seinem Kommentar für FREILICH geht der Autor Ilia Ryvkin auf die Umstände von Nawalnys Tod ein, skizziert seinen politischen Werdegang und erklärt, was ihn zuletzt mit Nawalny verband.
Macron und Scholz tragen ihre Differenzen angesichts der Ukrainekrise offen aus. Der deutsche Kanzler ließ durchsickern, dass die Briten aktiv an Kriegshandlungen in der Ukraine beteiligt seien. Der Kanzler will Moskau nicht weiter provozieren, aber in der Russlandstrategie der US-Linie folgen. Der Politikwissenschaftler Seyed Alireza Mousavi analysiert die Lage in Europa.
Der französische Präsident Emmanuel Macron überschritt mit der irren Idee von NATO-Bodentruppen in der Ukraine eine rote Linie, die riesiges Eskalationspotenzial bis hin zu einem globalen Krieg birgt.
FPÖ-Chef Herbert Kickl hat sich im Rahmen einer Pressekonferenz für einen Waffenstillstand zwischen der Ukraine und Russland ausgesprochen. International habe sich bereits „eine Art Endsiegmentalität breit gemacht“. Macrons Äußerungen seien ein „neuer Höhepunkt“.
Mitte Februar wurde bekannt, dass der russische Oppositionspolitiker Alexej Nawalny im Alter von 47 Jahren im Straflager mit dem inoffiziellen Namen „Polarwolf“ in der sibirischen Arktisregion Jamal gestorben ist. Die Todesursache sei natürlich gewesen, erklärte nun auch der Chef des ukrainischen Verteidigungsnachrichtendienstes.
Russland fordert den Westen heraus. Wie es um die umstrittene Weltmacht steht und wohin sich das Land entwickelt, lesen Sie in der neuen FREILICH-Ausgabe #26 „Der Bär ist los“.
In der vergangenen Woche trafen in der tschechischen Hauptstadt Prag hochrangige Politiker und Wissenschaftler zur Geopolitikon-Konferenz zusammen. Das Institut für geostrategische Studien hatte die Einladungen verschickt. Der Anlass: das 25-jährige Jubiläum des Kosovokrieges.
Die Huthi sehen sich als Teil der gegen Israel und die USA gerichteten „Achse des Widerstands“ und greifen in der Meerenge Bab al-Mandab massiv Schiffe an, um sie an der Durchfahrt nach Israel zu hindern. Damit drohen die Huthi, die Versorgungskette im Westen zu unterbrechen, wovon Deutschland am stärksten betroffen ist. Der Politikwissenschaftler Seyed Alireza Mousavi analysiert die Lage auf den orientalischen Wasserstraßen.
Der ehemalige Botschafter der Ukraine in Deutschland Andrij Melnyk, lange Zeit führender Kriegstreiber, fordert plötzlich Friedensverhandlungen mit Russland statt des ukrainischen Siegs. Das war von Anfang an ausgerechnet die Linie der AfD im Bundestag aus der Feder der Außenpolitiker Bystron und Gauland, die Melnyk öffentlich heftig beschimpfte. Kommt neben der Einsicht nun eine Entschuldigung?