Berliner Ensemble lässt Aufführung „rassismuskritisch bewerten“
Die politische Korrektheit macht auch vor dem Theater nicht halt. Das Berliner Ensemble hat nun extra „BIPoC-Berater:innen“ engagiert.
Die politische Korrektheit macht auch vor dem Theater nicht halt. Das Berliner Ensemble hat nun extra „BIPoC-Berater:innen“ engagiert.
Die Debatte rund um einen vermeintlich rassistischen Sager des dreifachen Formel-1-Weltmeisters Nelson Piquet ist um eine Facette reicher. Denn nun entschied ein brasilianisches Gericht, auch offiziell ein Verfahren gegen den Ex-Rennfahrer einzuleiten.
Mit den Black-Lives-Matter-Protesten im Sommer 2020 geriet auch die Dornbirner Brauerei Mohrenbräu ins Visier der Kritiker. Knapp zwei Jahre später präsentiert das Traditionsunternehmen sein neues Logo.
Auf ihrer aktuellen Tour durch die USA haben die Rolling Stones ihren Hit „Brown Sugar“ von der Setlist gestrichen.
Der mit der ständigen Rassismus-Debatte verbundene Bildersturm fordert sein nächstes Opfer. In New York entschied der Stadtrat nun, ein Denkmal für Gründervater und Ex-US-Präsident Thomas Jefferson zu entfernen.
Den bisherigen Namen hätte man nicht guten Gewissens weiterverwenden können, hieß es.
Die English Touring Opera wird vierzehn ihrer weißen Musiker in der kommenden Saison nicht mehr weiter beschäftigen. Sie werden durch neue Instrumentalisten ersetzt, welche „die Vielfalt“ im Opernensemble steigern sollen.
Der öffentlich-rechtliche Jugendsender gibt auf Intragram weißen Menschen Tipps, wie sie „kulturelle Aneignung“ erkennen und verhindern können. Viele Nutzer reagieren mit spöttischen Kommentaren. Andere werfen die Frage auf, ob Funk damit nicht selbst rassistisch sei.
In mehreren Städten wird der Begriff „Schwarzfahren“ nicht mehr verwendet. Auch in den Wiener Öffis spricht man nur noch von „Fahrgästen ohne gültiges Ticket“.
Aufgrund einer Rassismus-Debatte in den sozialen Netzwerken änderte der Kekshersteller nun den Namen seiner „Afrika-Waffeln“. Kritik wird nun nicht nur wegen der Preiserhöhung der Waffeln laut, sondern auch wegen der Namensänderung selbst.