Wie der Stolzmonat dem Regenbogen trotzt
Jedes Jahr im Juni findet der „Pride Month“ statt. In seinem Kommentar für FREILICH weist Julian Marius Plutz darauf hin, dass der Unmut dagegen immer mehr wächst, selbst in der LGBT-Community.
Jedes Jahr im Juni findet der „Pride Month“ statt. In seinem Kommentar für FREILICH weist Julian Marius Plutz darauf hin, dass der Unmut dagegen immer mehr wächst, selbst in der LGBT-Community.
Rund um den jährlich stattfindenden Pride Month rücken Veranstaltungen mit Titeln wie „Kinky Playground“ oder „Grundlagentraining für Shibari“, die im kommenden Monat in Berlin stattfinden werden und sich an Erwachsene richten, wieder vermehrt in den Fokus der Öffentlichkeit. Doch auch Veranstaltungen für Kinder stehen bei vielen Vereinen in dieser Zeit auf dem Programm. So auch die „Drag Queen Story Hours“.
Am Wochenende marschierten in vielen US-amerikanischen Großstädten Demonstranten für ein Recht auf Abtreibung. Dabei kam es teils zu provozierenden Szenen, wie diverse Videos von Teilnehmern zeigten.
Die Freiheitliche Jugend Tirol kritisiert den „Pride Month“ und will stattdessen die Heimatliebe ins Zentrum der politischen und medialen Arbeit stellen.
Die Aktivisten protestierten gegen eine geplante Kinderbuch-Lesung der Dragqueen „Candy Licious“ im Rahmen der „Vienna Pride“.
Vom 1. bis 12. Juni findet auch in diesem Jahr die vom offiziellen Wien mitgetragene „Vienna Pride“ statt. Das Wiener LGBT-„Monat“ sorgt seit Jahren für Aufregung insbesondere bei traditionell gesinnten Österreichern. Nun entzündet sich einiger Unmut an einer Veranstaltung kurz nach Beginn des „Pride Month“. Denn in einer Bücherei soll eine „Drag Queen“ am Freitag kleinen Kindern aus LGBT-affinen Büchern vorlesen.
Im Juni des Vorjahres fand eine von der öffentlichen Hand finanzierte Regenbogen-Parade im Rahmen des „Pride Month“ vor dem Wiener Rathaus statt. Rechte Aktivisten reagierten, indem sie über der Bühne ein Transparent mit der Aufschrift „No Pridemonth“ herunterließen – TAGESSTIMME berichtete. Zudem warfen sie Flugblätter, die für sich kritisch mit den LGBTQ-Thesen auseinandersetzten. Nun sollen sie sich vor Gericht verantworten.
Mit einem Transparent und Flugblättern protestierten drei Aktivisten gegen die Wiener „Pride Parade“. Der Wiener Bürgermeister Ludwig verurteilt die Aktion.