Für Patrioten in Ungarn ein Tag zum Feiern, für Vertreter der Europäischen Union ein Affront. Die neue Organisation „Mathis-Corvinus-Collegium“ sorgt für Unruhe in der europäischen Verwaltungshauptstadt.
Die konservative Denkfabrik Deutschland 2050 veranstaltete am 7. November 2022 ein Gründungsseminar unter den Fragestellungen: „Was wünschen wir diesem Land? Was können wir selbst dazu beitragen?“ Als Redner sprachen Maximilian Krah, Martin Reichhardt, Sebastian Maack und Christian Pohl.
Mit einem Manifest für „bürgerliche“ Politik will die Denkfabrik Republik21 den geistigen Kulturkampf gegen links und rechts beginnen. Für die Journalistin Zita Tipold stellt dieser Versuch eine durchsichtige Aktion mit wenig Erfolgschancen dar.
In einer mehrteiligen Artikelreihe auf dem Netztagebuch des Jungeuropa Verlags skizziert der ehemalige Bundesvorsitzende der Jungen Alternative und Freilich-Autor Marvin T. Neumann einen theoretischen Abriss. Mit diesem versucht er den Ursprung der heutigen Probleme in einen ideengeschichtlichen Rahmen zu bringen.
Folgt man der offiziösen Farbenlehre der politischen Lager, dann scheint eines klar: je weiter man rechts ist, desto prokapitalistischer ist man. Auch das eigene konservative Lager hat diese Beschreibung mittlerweile akzeptiert und setzt dies um. Verfolgt man die politischen Botschaften wichtiger Medien wie der Jungen Freiheit oder sogar der AfD, dann gibt es konservativ und kapitalistisch nur zusammen. Aber warum überhaupt? Es ist Zeit, über die konservativ-kapitalistische Romanze nachzudenken.
Es herrscht Aufregung im Lager: Hat die AfD sich jetzt vollends als Handlanger und Kettenhund der neoliberalen Eliten entpuppt? Ja, sagen einige, denn die Forderung nach einem Gemeinschaftsdienst für Arbeitslose sei asozial und würde nur den Kapitaleliten helfen. Dieser Kurzschluss führt jedoch in die falsche Richtung.
Der Politikwissenschaftler Daniel Fiß (29) ist Betreiber des „Feldzug“-Blogs und regelmäßiger Autor der Zeitschrift „Sezession“, für die er insbesondere Wahl- und Parteianalysen vornimmt. Im Gespräch mit der TAGESSTIMME gibt er einen Einblick über den Zustand der AfD.
Carlo Clemens ist NRW-Landtagsabgeordneter und seit kurzem Mitglied des AfD-Bundesvorstandes und spricht mit der TAGESSTIMME über die vergangenen Monate und über die Zukunft seiner Partei.
Der Chemnitzer Politikwissenschaftler Benedikt Kaiser hat im Verlag Antaios ein neues Buch vorgelegt. In diesem klärt er wichtige Begriffe und skizziert die Möglichkeiten eines rechten Mosaiks.
Die Grünen setzen in der neuen Koalition ihre Glaubwürdigkeit aufs Spiel. Doch die Regierungsarbeit bietet ihnen auch gute Chancen, um die linke „Zivilgesellschaft“ auszubauen. Die FPÖ könnte sich daran ein Beispiel nehmen.