Deutsche Verse – Die Gesellschaft und ihre Werte (Teil 4)
In der vierten Folge unserer Reihe „Zwanzig Lektionen über deutschsprachige Lyrik” beschäftigen wir uns mit den Themen Recht und Freiheit, Heldentum, Heimat und deren Verlust sowie Aufruhr.
In der vierten Folge unserer Reihe „Zwanzig Lektionen über deutschsprachige Lyrik” beschäftigen wir uns mit den Themen Recht und Freiheit, Heldentum, Heimat und deren Verlust sowie Aufruhr.
Tolkiens Mittelerde wirkt männlich, doch ihre wenigen Frauen haben große Bedeutung für die Welt und ihre Figuren. Sie verkörpern Werte und Archetypen, deren Bedeutung sich nicht immer unmittelbar in der Handlung niederschlägt und auch jenseits der großen Schlachten ihre Wirkung entfalten.
Der Autor Volker Zierke hat mit „Herrengedeck“ einen Roman über die Rechte geschrieben, der auch außerhalb des eigenen Lagers Wellen schlug. Im Interview spricht er über Kritik am eigenen Lager, linke Empörung und literarische Freiheit.
Die neu edierte Aufsatzsammlung Kaltenbrunners zeigt einen intellektuellen Konservativen, der unerschrocken Position bezog. Wie Lothar Höbelt hervorhebt, legt das Werk zugleich die Spannungen offen, die jedem Versuch innewohnen, das „Abendland“ auf einen einzigen geistigen Pfeiler zu stellen.
Das Buch „Reden an die Friedenswunschwelt“ zeigt, wie brüchig die moderne Wunschwelt ist, und erinnert dabei an ernste Weihnachtsgeschichten, die erst durch die Dunkelheit zur Erkenntnis führen. Genau diesen stillen, winterlichen Ernst erkennt Ilia Ryvkin als Kern von Ratuts Texten.
Am Donnerstag hätte der Philosoph Sebastian Ostritsch an der Jesuiten-Hochschule in München einen Vortrag halten sollen. Auf Druck von Studenten wurde dieser nun aber gecancelt.
In England sorgt ein Universitätskurs für Empörung: Die Studenten sollen lernen, dass Tolkiens „Herr der Ringe” rassistische Züge trägt und dunkle Haut als Symbol des Bösen verwendet.
Unter den diesjährigen Preisträgern des Deutschen Verlagspreises befinden sich zahlreiche linke bis linksradikale Verlage. Für den rechten Verleger Götz Kubitschek ist dies ein Beweis dafür, dass es sich bei dem Preis lediglich um einen „Förderzirkel“ ohne Relevanz handelt.
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer lobt die Dutzenden Verlage, die mit dem Deutschen Verlagspreis 2025 geehrt werden, als „Rückgrat der literarischen Vielfalt“. Unter ihnen befinden sich auch linksradikale Verlage – rechte Stimmen gingen hingegen leer aus.
Inzwischen prägt die FPÖ die Politik mehrerer österreichischer Bundesländer und dominiert auch den Nationalrat. In der neuen FREILICH-Ausgabe wird die Entwicklung der Partei beleuchtet, die sich zur prägenden Kraft gewandelt hat.