Deutsche Verse – Die Gesellschaft und ihre Werte (Teil 4)
In der vierten Folge unserer Reihe „Zwanzig Lektionen über deutschsprachige Lyrik” beschäftigen wir uns mit den Themen Recht und Freiheit, Heldentum, Heimat und deren Verlust sowie Aufruhr.

Günter Scholdt wurde 1946 in Mecklenburg geboren. Der Germanist und Historiker lehrte an der Universität Saarbrücken und leitete bis 2011 das „Literaturarchiv Saar-Lor-Lux-Elsass“. Seine Forschungs- und Publikationsschwerpunkte betreffen neben der Literatur des Dritten Reiches und der Inneren Emigration aktuelle gesellschaftliche und politische Deformationen.
Im Netz: scholdt.de
In der vierten Folge unserer Reihe „Zwanzig Lektionen über deutschsprachige Lyrik” beschäftigen wir uns mit den Themen Recht und Freiheit, Heldentum, Heimat und deren Verlust sowie Aufruhr.
Im dritten Teil der 20 Lektionen über deutschsprachige Lyrik von Günter Scholdt stehen exemplarische Themen deutscher Dichtung im Mittelpunkt. Anhand von Liebeslyrik, Naturgedichten, Alters- und Todesmotiven sowie humoristischen Versen zeigt Scholdt, wie zeitlose menschliche Erfahrungen über Jahrhunderte poetisch gestaltet wurden.
Im zweiten Teil der 20 Lektionen über deutschsprachige Lyrik von Günter Scholdt stehen mit Barock, Klassik, Romantik und Moderne jene Epochen im Mittelpunkt, die das deutsche Literaturverständnis nachhaltig geprägt haben.
Mit den 20 Lektionen über deutschsprachige Lyrik startet eine sechsteilige Serie über die Entwicklung deutscher Dichtung. Im ersten Teil führt Günter Scholdt zu den Anfängen deutscher Literatur und zeigt, wie Zaubersprüche, Heldenlieder sowie Volks- und Kirchenlieder das kulturelle Gedächtnis prägten.
Die Gesellschaft wird derzeit von Debatten über den Kampf gegen Rechts beherrscht, während Kritik am Islam nur leise zu vernehmen ist. Das und mehr prangert Michael Mansion in seinem neuen Buch Ungeist als Zeitgeist an, das der Germanist Günter Scholdt für FREILICH rezensiert hat.
Der Geist ist an den Universitäten nicht willkommen, wenn er rechts ist. Thomas Manns Protest von 1936 bleibt aktuell.
Im Juni dieses Jahres veröffentlichte der konservative Journalist Bernd Kallina den Sammelband „Unhaltbare Zustände“ im Gerhard Hess Verlag.