EU verschärft Verteuerungswelle mit Einfuhrzoll
Mit einem Importzoll auf Baustoffe und Wasserstoff hofft die EU, die Wettbewerbsnachteile für europäische Firmen auszugleichen.
Mit einem Importzoll auf Baustoffe und Wasserstoff hofft die EU, die Wettbewerbsnachteile für europäische Firmen auszugleichen.
Schon seit Jahren ist der EU die chinesische „Neue Seidenstraße“ ein Dorn im Auge – unter der offiziellen Bezeichnung „Belt and Road“ (B&R oder BRI) werden dabei schon seit 2013 Projekte zum Auf- und Ausbau interkontinentaler Handels- und Infrastruktur-Netze zwischen China und über 60 weiteren Ländern Afrikas, Asiens und Europas zusammengefasst. Es handelt sich um eines der ehrgeizigsten Investitionsprojekte der letzten Jahrzehnte. Die EU argwöhnt, dass Peking das gigantische Projekt zur Ausdehnung seines politischen Einflusses nützt und damit dem „Wertewesen“ in die Quere kommt.
Die EU will den chinesischen Markt für europäische Produkte öffnen. Experten sehen in der Klage vor der Welthandelsorganisation (WTO) einen geopolitischen Konflikt.
Die Biden-Regierung will 386 Milliarden US-Dollar in erneuerbare Energien, E-Autos und Energiespeichertechnologien investieren. Das könnte sich zu einem Problem für die deutsche Wirtschaft entwickeln.
Ein prominenter Völkerrechtsexperte stellt die Frage nach der Rechtmäßigkeit des Westens, sich als Verteidiger des Völkerrechts gegenüber Russland darzustellen.
Viele Experten und Denkfabriken sind sich einig: die Welt erlebt gerade einen Epochenwechsel. Die ökonomischen, demographischen und politischen Gewichte verschieben sich zusehends weg von der westlichen Hemisphäre hin zu den aufstrebenden Mächten Eurasiens – vor allem Russland, China und Indien. Vom „Ende der Geschichte“, das der US-Politikwissenschaftler Francis Fukuyama Anfang der neunziger Jahre in seinem vielbeachteten Buch prophezeite, spricht heute niemand mehr.
Nach Ankündigungen von Wirtschaftsminister Habeck, sich in Asien nach anderen Wirtschaftsstandorten außer China umzusehen, reagieren deutsche Manager entsetzt.
In einer offiziellen Presseerklärung sichert die chinesische Führung „volle Unterstützung“ für die Politik Russlands zu. Die Botschaft ist eindeutig.
Nach Angaben des Unternehmens sorgen die steigenden Energiepreise für eine zunehmende Wettbewerbsunfähigkeit.
Bald tagt der Parteitag der Kommunistischen Partei Chinas und stellt im Reich der Mitte personelle Weichen. Eines scheint sicher: Xi Jinping wird China auch die nächsten fünf Jahre führen.