Österreich: Heuer schon mehr als 100.000 Asylanträge
Schon seit einigen Wochen hat sich angedeutet, dass die Zahl der Asylanträge in Österreich ein neues Rekordniveau erreichen könnte. Nun ist es tatsächlich geschehen.
Schon seit einigen Wochen hat sich angedeutet, dass die Zahl der Asylanträge in Österreich ein neues Rekordniveau erreichen könnte. Nun ist es tatsächlich geschehen.
Knapp ein Jahr nach dem US-Truppenabzug aus Afghanistan haben die USA den Islamisten-Führer Al-Sawahiri mit einer Drohne getötet.
Nicht nur die Zahl der geflüchteten Ukrainer, sondern auch die der Asylbewerber aus dem Nahen Osten steigt. Für die ersten beiden Monate dieses Jahres verzeichnete das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge einen deutlichen Anstieg.
Die meisten Anträge kamen auch 2021 von Syrern, gefolgt von Afghanen. Der Großteil der Asylwerber ist männlich, wie die Zahlen zeigen.
Bei der Gruppe handelt es sich um Männer im Alter zwischen 24 und 47 Jahren. Sie stammen aus dem Irak, Pakistan, Georgien und der Ukraine.
Die Stadt Bamberg hat in einer Pressemitteilung verkündet, „Ortskräfte“ aus Afghanistan samt ihren Familien aufgenommen zu haben und bereits jetzt die Ankunft weiterer Afghanen zu erwarten. Die Aufnahme wird als „Bereicherung für die Stadtgesellschaft“ beworben.
Die Einreise mit entsprechender Aufenthaltszusage soll „besonders schutzbedürftigen“ Afghanen zustehen, welche entweder auf einer sogenannten „Menschenrechtsliste“ oder auf einer Liste für Ortskräfte stehen. Laut Spiegel-Informationen war dies jedoch bisher bei rund der Hälfte der Eingeflogenen nicht der Fall. Sogar abgeschobene Straftäter reisten wieder ein.
Noch reiben sich westliche Kommentatoren und Politiker die Augen und versuchen sich zu erklären, wie man so dermaßen blind sein konnte. Wie konnte eine zwanzig Jahre lang gestützte Regierung – inklusive von der NATO hochgerüsteter Armee – innerhalb weniger Tage von einigen „Bauern“ mit Kalaschnikows überrannt werden?
Das westliche NATO-Bündnis hat sich aus Afghanistan zurückgezogen. Nun agieren vor allem China, Russland und die Türkei im zentralasiatischen Staat, um ihre Interessen durchzusetzen.
Seit der Machtübernahme der Taliban in Kabul ist die Diskussion über die Aufnahmen von Afghanen in westlichen Ländern neuerdings entfacht. Dabei hat die EU-Innenkommissarin Ylva Johansson einen ganz besonderen Plan: Sie macht sich für die „legale und sichere“ Ansiedelung der Migranten stark.