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Neuer JA-Bundesvorstand: Positionen und Meinungen

Am Samstag wählte die Junge Alternative einen Bundesvorstand. Neue und alte Gesichter rückten in die erste Reihe – TAGESSTIMME sammelte Positionen und Meinungen. Wie kommt der neue Vorstand an?
Redaktion
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16.10.2022
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9 Minuten Lesezeit
Neuer JA-Bundesvorstand: Positionen und Meinungen
© Filmkunstkollektiv

Julian Schernthaner (TAGESSTIMME-Redaktion)

„Mit dem neuen JA-Vorstand wird das sozialpatriotische Profil der Partei gestärkt. In Zeiten konvergenter Krisen und der drohenden Verarmung des Volkes infolge der selbstmörderischen Sanktionen ein wichtiges Zeichen. Die Wahl von Gnauck, der als Stimme der Vernunft den Kriegstreibern der Altparteien im Bundestag die Stirne bietet, stärkt zudem das patriotische Vorfeld. Dass die Systempresse über diesen dynamischen Vorstand schäumen wird, ist absehbar.“

Marvin T. Neumann (Publizist, ehemaliger JA-Bundesvorsitzender)

„Die JA hat sich nach Jahren der Vernachlässigung, internen Kämpfen und teilweise indirekten Sabotage durch ehemalige Parteifunktionäre in Apolda als die Vorreiterorganisation der AfD präsentiert, die sie sein muss. Ob programmatisch, aktivistisch oder organisatorisch im Rahmen des diesjährigen Kongress: Die Parteijugend ist die Avantgarde und Blaupause für die AfD von Morgen. Gerne hätte ich als ehemaliger Vorsitzender einen größeren Beitrag zu dieser Entwicklung geleistet, doch die JA ist zweifelsohne in guten Händen. Der neue Vorstand besteht aus bewährten Leuten und neuen, vielversprechenden Gesichtern. Gerade mit meinem geschätzten Freund Hannes Gnauck an der Spitze wird die JA in den kommenden Monaten eine entscheidende Rolle einnehmen, gerade im Rahmen des Volksprotestes auf der Straße. Ich freue mich drauf!“

Carlo Clemens (Mitglied des AfD-Bundesvorstandes, ehemaliger JA-Bundesvorsitzender, MdL Nordrhein-Westfalen)

© Carlo Clemens

„Ein Team aus bewährten Kräften, einzelnen aufstrebenden Neulingen und Hannes Gnauck als neuer Einzelspitze. Damit weiß ich die JA Deutschland in guten Händen. Wünsche euch alles Gute! Nun nach neun Jahren das erste mal ohne JA-Amt. Es war mir eine Ehre.“

Tomasz M. Froelich (stellvertretender JA-Bundesvorsitzender, Hamburg)

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„Der neue Vorstand der JA wird die gute Arbeit der beiden Vorgängervorstände fortsetzen, neue Akzente liefern und in die AfD tragen. Die stärkere Einbindung des politischen Vorfelds ist ein Beispiel dafür. Wir sind nach Innen geeint, davon zeugen auch die guten Ergebnisse aller gewählten Bundesvorstandsmitglieder. Und die innere Einheit werden wir auch nach Außen ausstrahlen. Vor vier Jahren stand die JA auf der Kippe. Nun ist sie stärker als jemals zuvor.“

Lennard Scharpe (JA-Landesvorstand, Sachsen)

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„Die JA konnte heute beweisen, dass die Jugendorganisation der AfD zusammensteht. Unter der Führung von Hannes Gnauck konnten wir einen Vorstand wählen, der alle Strömungen einbindet, ohne dabei unser gemeinsames Ziel – die Rettung unseres Vaterlandes – aus den Augen zu verlieren. Der Bundeskongress war auch ein klares Bekenntnis zur AfD als Bewegungspartei, die nicht nur in den Parlamenten arbeitet, sondern auch das Vorfeld einbindet und auf der Straße präsent ist.“

Eric Engelhardt (Mitglied des JA-Bundesvorstandes, Thüringen)

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„Der neue Vorstand hat bereits bei den Antrittsreden gezeigt, dass wir mit heißem Herzen für unser Vaterland streiten wollen. Insbesondere vor dem Hintergrund der immer stärker werdenden Radikalisierung des Establishments bin ich froh und stolz, dass die Standhaftigkeit in unserem Denken und Handeln einen bedeutenden Platz erhält. Wir blicken auf einen ereignisreichen Herbst und eine prägende Legislatur.“

Matthias Helferich (MdB, Nordrhein-Westfalen)

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„Die Junge Alternative hat es erneut geschafft, einen Vorstand zu wählen, der von einem breiten Konsens getragen wird. Die Professionalisierung, die unter Damian Lohr eingeleitet wurde, dann von Carlo Clemens vertieft wurde, zeigt ihre Früchte. Auch, wenn ich es in diesem Jahr nicht zum Buko geschafft habe, hätte jedes Vorstandsmitglied meine Stimme erhalten. Ich wünsche Hannes und seinem ‚Stab‘ alles Gute!“

Martin Kohler (JA-Landesvorsitzender, Berlin)

© Martin Kohler

„Ich gratuliere Hannes Gnauck und seiner Mannschaft zur Wahl. Hoffentlich kann die JA Berlin am nächsten Bundeskongress wieder zahlreich teilnehmen und ist nicht erneut durch einen parallel stattfindenden Landesparteitag gebunden.“

Jochen Lobstedt (Mitglied des JA-Bundesvorstandes, Baden-Württemberg)

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„Die Wahl des neuen Bundesvorstands zeigt eins ganz klar: Die Junge Alternative ist so geeint wie nie zuvor. Intern wird über die Richtung gestritten, nach außen eng zusammengestanden. Das ist es, was uns als Junge Alternative für Deutschland ausmacht. Und genau diese Arbeit, die JA geeint voranzubringen, wird der neu gewählte Vorstand rund um Hannes Gnauck auch weiter fortsetzen.“

Sven Kachelmann (stellvertretender JA-Bundesvorsitzender, Bayern)

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„Jugend, die vorangeht, heißt Jugend, die zusammensteht. Vom XI. Bundeskongress der Jungen Alternative ging ein Signal der Einheit aus, wie ich es seit unserer Gründung vor fast zehn Jahren bisher nicht erlebt habe. Ich bin stolz, weitere zwei Jahre, nun unter unserem neuen Vorsitzenden, Hannes Gnauck, zu dienen. Ich tue das gemeinsam mit einer schlagkräftigen Truppe, der die Flamme für Heimat, Freiheit und Identität im Herzen brennt und ich tue das Hand in Hand mit unseren Vorfeldorganisationen, deren Einbindung wichtiger denn je ist.“

Joachim Paul (MdL, Rheinland-Pfalz)

© Joachim Paul

„Ich beglückwünsche Hannes Gnauck zur Wahl des Bundesvorsitzenden der JA Deutschland. Unter Carlo Clemens ist es der JA gelungen, die inhaltliche Arbeit voranzutreiben. So wurden zum Beispiel diverse Arbeitsgruppen gegründet, um sich mit den unterschiedlichsten Themen auseinandersetzen zu können. Ich wünsche mir, dass Hannes Gnauck genau diese Tradition fortsetzt und dass künftig auch auf Bundesparteitagen von der JA inhaltliche Akzente gesetzt werden – zum Beispiel durch gute Sachanträge.“

Severin Köhler (JA-Landesvorsitzender, Baden-Württemberg)

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„Ich gratuliere dem neuen Bundesvorstand und hoffe, dass der erfolgreiche Weg, den der vergangene Vorstand eingeschlagen hat, weitergeführt wird und die JA noch stärker auf die Straßen drängt.“

Gerhard Vierfuß (Rechtsanwalt und Präsident des Landesschiedsgerichts der AfD Niedersachsen)

© Gerhard Vierfuß

„Die Junge Alternative ist schon lange die Avantgarde der AfD. In Apolda erwies sie sich abermals als die Jugend, die vorangeht: An die Spitze ihres neuen, stabilen, aufrechten Bundesvorstands wählte sie genau einen Mann, einen, der Führung versprach: Hannes Gnauck. In zwei Jahren wird es ihr die AfD gleichtun.“

Tino Chrupalla (AfD-Bundesvorsitzender)