Kärntnerblick auf Brüssel: Die EU auf irrer Identitätsmission
Die neue „LGBTIQ+-Gleichstellungsstrategie“ macht deutlich, wie Ursula von der Leyens EU-Kommission die Familie als Fundament Europas angreift, Kindern schadet und Kritik daran kriminalisiert. Laut Elisabeth Dieringer steht dabei ein ideologischer Umbau Europas im Zentrum.
Die FPÖ-Abgeordnete Elisabeth Dieringer wirft der EU vor, mit ihrer „LGBTIQ+-Gleichstellungsstrategie” einen ideologisch-politischen Feldzug zu führen. (Symbolbild)
© Foto von Tim Bieler auf UnsplashDie neue sogenannte „LGBTIQ+-Gleichstellungsstrategie“ der EU-Kommission ist tatsächlich kein Schutzprogramm. Sie ist ein Bestandteil eines ideologisch-politischen Feldzugs. Wer genauer hinschaut, erkennt, dass unter dem Deckmantel der „Gleichstellung“ ein ideologisches Projekt vorangetrieben wird, das die kulturelle und soziale Identität Europas neu formatieren soll – ohne wirkliche demokratische Legitimation, ohne wissenschaftliche Vernunft und ohne Rücksicht auf die sozialen und biologischen Realitäten und Befindlichkeiten der Kinder und Familien.

Brüssels ideologischer Masterplan
Schon heute sind Diskriminierungen gegenüber jeder Personengruppe durch nationale Verfassungen und EU-Grundrechte verboten beziehungsweise geächtet. Warum also dieser neue Strategieplan? Die Antwort liegt auf der Hand: Es geht Brüssels Zentralokraten längst nicht mehr um den Schutz Einzelner, sondern um grundlegende Umerziehung. Geschlechtszugehörigkeit soll in Zukunft einer irren Laune des Augenblicks unterworfen werden – und zwar über eine sexuelle „Selbstzuschreibung“, die für Kinder ohne Altersgrenze möglich sein soll. Eltern? Überflüssig. Biologie? Reaktionär. Medizinische Begleitung? Ein zu vernachlässigendes Hindernis auf dem Weg zum grenzenlosen Identitätswahn.
Wer widerspricht, soll politisch sanktioniert werden. Fördermittel sollen dabei gestrichen und EU-Prozesse blockiert werden. Wer sich nicht unterwirft, wird zum Feind erklärt. Denn während Länder wie die Slowakei ihre verfassungsmäßigen Traditionen schützen und klarstellen, dass es wissenschaftlich nun einmal nur zwei Geschlechter gibt, stilisiert die Kommission solche Positionen zu gefährlichen Angriffen auf „europäische Werte“. Die gefährliche Arroganz ist dabei atemberaubend, denn eine kleine politische „Elite“ definiert, was Familie in Zukunft bedeutet, und erwartet bedingungsloses Befolgen.
Die neue Härte der EU-Kommission
Besonders brisant: Brüssel will auch die EU-weite Anerkennung jeglicher, wie auch immer gearteter, Elternschaft – inklusive Leihmutterschaft. Was in vielen anderen Staaten aus guten Gründen verboten oder streng reguliert ist, könnte bald über die Hintertür europäischer Rechtsetzung EU-weit legalisiert werden. Damit würde Brüssel endgültig die Hoheit über das intimste aller sozialen Gefüge an sich reißen. Der Eindruck verfestigt sich, dass es längst nicht mehr um Minderheitenrechte, sondern um einen rigiden Machtanspruch der EU-Administration geht – nämlich um die Macht, Normen ideologisch zu definieren, Familien umzukonstruieren und nationale Identitäten zu neutralisieren.
Diese Strategie ist ein Frontalangriff auf die Souveränität der Mitgliedstaaten und auf die Freiheit der Familien, ihre Kinder in Würde nach ihren Werten zu erziehen. Es ist höchste Zeit, dass Regierungen, Parlamente und die EU-Bürger dieser stillen und schleichenden Entmündigung entgegentreten. Wer Familie, Kultur, elterliche Verantwortung und biologische Tatsachen gegen den extrem schädlichen Identitätszirkus bewahren will, kann und darf zu dem Vorgehen Brüssels nicht schweigen.






