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Politik

Der Osten vor der Machtprobe

Zwei Wahlen im Osten der Republik könnten das deutsche Parteiensystem erschüttern. Denn erstmals rückt eine AfD-Regierung in greifbare Nähe.

Daniel Fiss
Von
Die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2026 könnten eine Richtungsentscheidung für das ostdeutsche Parteiensystem bedeuten.
Die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2026 könnten eine Richtungsentscheidung für das ostdeutsche Parteiensystem bedeuten. (Bild: IMAGO / Christian Schroedter)

Der September 2026 bündelt zwei Ost-Landtagswahlen, die für die Alternative für Deutschland zur politischen Bewährungsprobe werden. In beiden Ländern steht eine politische Konstellation im Raum, die lange Zeit als undenkbar galt. Erstmals könnte eine Partei rechts der CDU in eine Landesregierung eintreten und dabei möglicherweise sogar eine Alleinregierung stellen. Die AfD kann stärkste Kraft werden, und die Abstände zur Konkurrenz fallen in einzelnen Erhebungen so deutlich aus (mehr als zehn Prozent zum Zweitplatzierten), dass sich Gegenmehrheiten im Parlament nur mit Mühe oder massiven ideologisch-programmatischen Verrenkungen der Altparteien zusammensetzen lassen.

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