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Kontrafunk: „Freies Wort für freie Bürger“

Seit einiger Zeit ist das Medienangebot „Kontrafunk – die Stimme der Vernunft“ rund um die Uhr auf Sendung. Der alternative Radiosender möchte vor allem Stimmen und Meinungen repräsentieren, die sonst keinen Platz finden.
Redaktion
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20.10.2022
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Kontrafunk: „Freies Wort für freie Bürger“
Symbolbild (Mikrofon): Pixabay [CC0]

Eine dieser dissidenten Stimmen ist Ludger K., Kabarettist, der aufgrund seiner Haltung auf Druck des Chefredakteurs der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung auch bereits lukrative Auftritte verloren hat. Nach einem weiteren Artikel der WAZ gegen seine Person fand der Kulturschaffende seinen Weg zum Kontrafunk und bereichert diesen mit seinem profunden Wissen über Sprache und Politik. Auffällig ist bei dem Projekt Kontrafunk, dass ähnlich wie Ludger K. viele Personen mitwirken, die über Jahre hinweg ihre Expertise denjenigen zur Verfügung stellten, gegen die sie heute funken. Das ist jedoch nur zum Vorteil des Projekts, denn so stehen bereits zu Beginn viel Erfahrung und eigenes Renommee zur Verfügung, worauf in weiterer Folge aufgebaut werden kann.

Kippfiguren

Politisch ist das Projekt sehr divers: Von nicht-woken Linksliberalen bis bekennenden Konservativen wird ein breites Feld abgedeckt. Ob dies jedoch auch dazu führt, dass man sich mit den „Schmuddelkindern“ der politischen Landschaft auseinandersetzt, ist noch offen. Offen gelegt wurde jedoch die Finanzierung und die Technik im Hintergrund von Kontrafunk. Wie der Schöpfer des Radiosenders Burckhard Müller-Ulrich im Interview mit der Junge Freiheit bekanntgab, steht der Sender als dezentral finanziertes und ebenso dezentral moderiertes Medienangebot aktuell noch auf wackeligen Beinen und es benötige vor allem Spenden, die sogenannten Patenschaften, und Werbeeinnahmen, um das Programm auch länger als ein Jahr aufrechterhalten zu können.