Mit der Veröffentlichung seines neuen Tracks „Killuminati“ meldet sich Felix Blume, der früher unter dem Künstlernamen Kollegah bekannt war, mit einer erneut klar politisch aufgeladenen Botschaft zurück. Darin zeichnet der Rapper ein düsteres Bild globaler Machtverhältnisse und positioniert sich selbst als entschiedener Gegner einer aus seiner Sicht allumfassenden Kontrolle durch Technologie, Eliten und Konzerne.
Bereits zu Beginn des Songs skizziert Blume eine von Überwachung und technologischem Fortschritt dominierte Welt: „Palantir, Neuralink, KI, Klontechnik / Überwachung großflächig, ganze Welt wirkt ohnmächtig“. Er richtet seine Kritik dabei gegen große Tech-Konzerne und Forschungsprojekte, denen er vorwirft, göttliche Grenzen überschreiten zu wollen.
Kampfansage an Eliten und Medien
Der Künstler greift eine Vielzahl kontroverser Themen auf, darunter Finanzeliten, Medienkritik und geopolitische Konflikte. Besonders scharf fällt seine Abrechnung mit etablierten Institutionen aus. So wirft er der Presse gezielte Manipulation vor und rappt: „Fick die Presse, weil das alles eiskalt gelogen ist.“ Blume stellt auch globale Machtstrukturen infrage und beschreibt politische Systeme als fremdgesteuert: „Politik ist nicht viel mehr als ein Spielball der Konzerne.“ Dabei untermauert er seine Aussagen mit teils drastischen Bildern und persönlichen Angriffen auf prominente Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft.
Neben der Kritik entwirft der Musiker auch eigene Vorstellungen von gesellschaftlicher Ordnung. In einer Passage formuliert er ein fiktives politisches Programm, das lautet: „In meinem Wahlprogramm steht: Jeder Mann im Land muss ausseh'n wie ein Hardcore-Athlet.“ Auch in einem weiteren Werk, dem Track „Alpha DNA“, greift er diese Selbstinszenierung auf und präsentiert sich als kompromissloser Anführer, der sich gegen äußere Einflüsse stellt: „Ich bin real und nicht irgend so 'ne BlackRock-Marionette.“
Angriff auf Trump und geopolitische Spannungen
Besondere Aufmerksamkeit dürfte das Outro von „Killuminati“ auf sich ziehen. Darin richtet sich Blume direkt an den US-Präsidenten Donald Trump und wirft ihm mangelnde Eigenständigkeit vor: „Aber mach mir nicht auf Boss, du Handpuppe Israels.“ Gleichzeitig kritisiert er militärische Entscheidungen und geopolitische Strategien scharf. Mit einer deutlichen Drohung gegenüber politischen Akteuren, die er für globale Konflikte verantwortlich macht, endet die Passage und unterstreicht damit den konfrontativen Ton des gesamten Songs. Auch visuell setzt Blume auf symbolische Bilder: So wird er im Musikvideo zum Lied „Killuminati“ beispielsweise als germanischer Krieger dargestellt, der in einer Schlacht gegen die Römer kämpft.






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