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Vergewaltigung in Wien: Verdächtiger Afghane in Haft

Vergangene Woche wurden in Wien gleich zwei junge Frauen vergewaltigt. In einem der beiden Fälle hat die Polizei nun einen ersten Verdächtigen festgenommen.
Monika Šimić
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3.11.2022
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1 Minute Lesezeit
Vergewaltigung in Wien: Verdächtiger Afghane in Haft
Symbolbild: Polizeiauto / Plani [CC BY-SA 3.0], von Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Wien. – In der Nacht auf vergangenen Donnerstag wurde in Wien Liesing eine 18-jährige Frau vergewaltigt. Die Polizei hat nun einen Tatverdächtigen festgenommen. Es handelt sich dabei um einen gebürtigen Afghanen. Der 22-jährige Mann ist amtsbekannt und wurde am Dienstag als mutmaßlicher Vergewaltiger in Ottakring festgenommen.

Wegen Körperverletzung und Diebstahl bekannt

Ermittler des Landeskriminalamtes Wien konnten den Afghanen als mutmaßlichen Täter ausforschen. Mit Unterstützung der Cobra wurde er zu Allerheiligen in den Morgenstunden vor einem Wohnhaus in Ottakring gefasst. Bisher schweigt er zu den Vorwürfen, berichtete die Polizei am Mittwoch. Der afghanische Mann ist wegen Körperverletzung und Diebstahl amtsbekannt.

Das 18-jährige Opfer war am 27. Oktober kurz nach Mitternacht zuerst in einem Bus vom Täter belästigt worden. Der Mann verfolgte die Frau danach in den Fridtjof-Nansen-Park, packte, schlug, bedrohte sie und verging sich an ihr. Nach der Tat ging die junge Frau nach Hause und erstattete am Donnerstagnachmittag Anzeige. Ermittler der Gruppe Hösch forschten ihn aus, unter anderem wurden Bilder aus dem Bus dafür ausgewertet.

Zweite Vergewaltigung innerhalb kurzer Zeit

Kurz nach der Tat wurde eine weitere Frau in Wien in der Nacht in einem Park vergewaltigt. Eine 22-Jährige war in der Nacht auf Samstag wegen Kopfschmerzen im Martin-Luther-King-Park in Wien Favoriten spazieren gegangen, als sie gegen Mitternacht von einem Unbekannten von hinten zu Boden gerissen wurde. Anschließend soll sich der 20 bis 30 Jahre alte Mann an seinem Opfer vergangen haben. „Die Altersbeschreibung passt, es ist aber noch offen, ob es ein und derselbe Täter ist“, sagte Polizeisprecher Markus Dittrich. Bei der zweiten Tat erfolgte der Angriff von hinten, die Frau konnte den Angreifer demnach nicht genau sehen.