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Transatlantische Verbindungen der „Klimaschutz“-Bewegung veröffentlicht

Aktivistengruppen wie die der „Letzen Generation“ sorgen vermehrt für Aufsehen. Mit ihren Aktionen in Museen oder der Blockade von Straßen stehen sie in der Kritik. Wie sie finanziert wird, galt lange als Rätsel.
Redaktion
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11.11.2022
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1 Minute Lesezeit
Transatlantische Verbindungen der „Klimaschutz“-Bewegung veröffentlicht
Symbolbild: Klimaprotest in Melbourne / Bild: flickr CC BY-SA 2.0 (Bild zugeschnitten)

New York/Berlin: – Die radikalen Mitglieder der Gruppe „Letzte Generation“ erhalten viel Unterstützung. Zuletzt veröffentlichte die Gruppe eine Solidaritätsmitteilung, die auch linksextreme, vom Verfassungsschutz beobachtete Gruppen unterzeichneten. Nun wurde öffentlich, dass auch amerikanische Stiftungen wie etwa der „Climate Emergency Fund“ die Organisation finanziell unterstützte. Laut eigenen Angaben überwies er bereits dieses Jahr 3,4 Millionen Dollar an elf Gruppen aus verschiedenen Ländern, darunter auch die „Letzte Generation“.

Beeinflussung aus dem Ausland?

Die Leiterin der „Climate Emergency Fund“-Stiftung, Margaret Klein Salamon, erklärte das Ziel der Stiftung eindeutig: „Wir gewähren strategische Zuschüsse für aufstrebende Organisationen wie ‚Aufstand der letzten Generation‘, die die Öffentlichkeit aufrütteln wollen, um enormen Druck auf die Regierungen auszuüben.“ Um sich vor Konsequenzen zu schützen, sind die „Klimaschutz“-Gruppen wie die „Letzte Generation“ nicht als Verein, Unternehmen oder Marke eingetragen. Die Strukturen und Organisationsmethoden der Aktivisten sind weitestgehend unbekannt. Besonders die radikalen Gruppen sind international gut vernetzt.

Stephan Brandner, stellvertretender Bundessprecher der AfD, machte deutlich: „Schon bei der RAF und deren Vorgängern Ende der 1960er- und Anfang der 1970er-Jahre fing es ähnlich an: Man nahm Warnungen zu deren Radikalisierung nicht ernst und schaute dann erschrocken auf das Ergebnis. Aus Gewalt gegen Sachen wurde Gewalt gegen Menschen, am Ende sogar Morde. Wir warnen seit Jahren vor der nun eingetretenen Radikalisierung, wurden dafür verhöhnt und verlacht. Ob höhere Strafe durch Gesetzesänderungen eingeführt werden sollten, muss geprüft werden. Fürs Erste würde es ausreichen, bestehende Gesetze konsequent anzuwenden und Straftaten robust zu unterbinden.“