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„Krumme 13"

Selbsthilfegruppe für Pädophile

Während patriotische Blogs und YouTube-Kanäle von den Betreibern rigoros gesperrt werden, dürfen Netzseiten wie K13 online seit vielen Jahren ungeniert pseudowissenschaftliche und strafrechtlich fragwürdige Inhalte zu Pädophilie verbreiten.

Kommentar von Samira Kley
3.1.2023
/
5 Minuten Lesezeit
Die in Gastbeiträgen geäußerten Ansichten geben ausschließlich die Meinung des jeweiligen Autors wieder und entsprechen nicht notwendigerweise denen der Freilich-Redaktion.
Selbsthilfegruppe für Pädophile
Samira Kley

Seit den 1990er-Jahren tritt ein Mann öffentlich für die Legalisierung von pädophilen Handlungen ein: Dieter Gieseking, ehemaliger Vorsitzender des Vereins „Pädophiler in Deutschland“, gründete 1993 in Trier die Krumme 13. Diese trat zuerst als „Selbsthilfegruppe“ für Pädophile ein und versuchte durch eine Eintragung in das Vereinsregister im Jahr 2001 Akzeptanz in der Gesellschaft zu finden.

Zur offiziellen Gründungsversammlung konnten einige der 40 Gründungsmitglieder nicht anwesend sein, da sie aufgrund von Sexualdelikten hinter Gittern saßen. Ziele des Vereins waren die Legalisierung von Sex zwischen Erwachsenen und Kindern, die straffreie Verbreitung von Kinderpornografie und die Anerkennung von Pädophilie als normale sexuelle Orientierung.

Gieseking - Erlöser der Päderasten und Pädophilen in Deutschland

Pädo-Aktivist Dieter Gieseking selbst hat Knasterfahrung, denn er wurde zu 18 Monaten Haft verurteilt, nachdem er aus seinem Wohnwagen heraus einen Versandhandel für kinderpornografische Materialien betrieben hatte. 18 Monate für einen bekennenden Pädophilen, der Videos vertrieb, in denen Erwachsene sexuelle Handlungen an hilflosen Kindern durchführten.

Schauen wir uns dagegen den Querdenken-Initiator Michael Ballweg an, der mittlerweile wegen eines Verdachts auf Geldwäsche seit sechs Monaten in Untersuchungshaft sitzt, bekommt man Bauchschmerzen. Doch auch nach seiner Haftstrafe hat Gieseking scheinbar nichts an seiner Einstellung zu Kindesmissbrauch geändert: Nach seiner Freilassung fand man in seinem Ferienhaus erneut 150 Kindersex-Videos.

Ob daraufhin ein erneuter Gefängnisaufenthalt stattfand, ist unbekannt, die Realität ist allerdings, dass die Plattform K13 online, ebenfalls durch Gieseking betrieben, existiert und fortlaufend aktualisiert wird. Auf der Netzseite befinden sich angeblich seriöse Studien und pseudowissenschaftliche Fachartikel in denen bewiesen werden soll, dass Sex zwischen Erwachsenen und Schutzbefohlenen sehr wohl auf freiwilliger Basis stattfinden und Kinder sogar einen Mehrwert daraus ziehen könnten.

Das Leserforum

Höchst interessant ist das öffentliche Leserforum der K13, in dem Forenmitglieder, für alle Welt lesbar, ihren pädophilen Fantasien freien Lauf lassen. So verfasst der Nutzer „GastDaisy“ am 12.10.2020 einen Beitrag, in dem es heißt:

Deutschland muss absolute sexuelle Freiheit ab dem 12. Lebensjahr wie in Japan einführen“

Antwort von K13 online – vermutlicher Account von Dieter Gieseking selbst (12.11.2020):

„An eine solche politische Forderung ist gegenwärtig im Traum nicht zu denken…“

Antwort von „GastS1“:

„…Meiner Meinung nach, könnte man spezielle Bordelle auch für Minderjährige errichten, jedoch dürfen dort nur Mädchen mit Einwilligung der Eltern arbeiten…“

Auch Nutzer „Tom“ hat allerlei märchenhaftes zu berichten (16.11.2020):

„Es ergab sich das ich einem anderen Pädophilen getroffen habe, dieser versicherte mir das es durchaus auch Kinder gibt die sich sexuell in derselben Altersgruppe und sogar (zwar in seltenen Fällen) auch mit Erwachsenen auslebten.

Ich konnte bzw. wollte ihm nicht glauben.

Es ergab sich kurze Zeit später eine Situation in der ich einen damals 14-jährigen Jungen kennenlernte. Eine Bekannte meinte, ob ich ihm nicht Arbeit als Haushaltshilfe geben könnte, da er zum damaligen Zeitpunkt noch seinen Körper an ältere Männer verkaufte.
Ich wollte ihn aus dieser Situation durch ehrliche Sinnvolle Arbeit befreien.
Er wusste nicht, dass ich Pädophil bin, also fragte ich ihn wie er damit umgehen würde, wenn einer dieser Männer die Neigung hätte, er antwortet: ‚Darüber mache ich mir keine Gedanken‘.

Irgendwann ergab es sich, dass ich ihm beiläufig sagte, dass er seinen Körper ja nun, da er ja bei mir Geld verdiente, nicht mehr verkaufen müsste, der Junge sah mich an, sein Blick drückte Missverstehen aus und er sagte: ‚Warum, es macht mir doch Spaß.‘. Ich erfuhr später, dass mit 11 Jahren das erste Mal seinen Körper anderen Männern anbot.“

Ein weiterer Beitrag vom 09.07.2021 lautet:

„Das westliche und deutsche Pädonarrativ“, in dem sich Nutzer „GastAyumi“ sinngemäß darüber beschwert, dass Pädophile in Deutschland ausgegrenzt und bei sexuellen Übergriffigkeiten gegenüber Minderjährigen bestraft werden.

Nutzer „GastTim“ antwortet darauf (10.07.2021): „Am besten Auswandern wegen Unrechtsgesetzen gegen Pädophile…“

Bundesdeutsche Doppelmoral

Erinnern wir uns an einen Kommentar des Twitteraccounts von Mara K., welche im Jahr 2020 unter einem Tweet von Hamburgs Innensenator Andy Grote schrieb: „Du bist so 1 Pimmel.“ woraufhin eines Morgens ihre Privatwohnung von Polizeibeamten gestürmt und durchsucht wurde. Äußerungen wie aus dem Leserforum der K13 dürfen hingegen ungestraft verbreitet werden.

Doch warum beschäftige ich mich eigentlich mit dieser Gruppierung?

In einem Beitrag der K13 online vom 07.11.2022 wird vor der rechtsradikalen Samira, wahlweise auch „Samika Kley“, gewarnt. Ich hatte in einem Artikel für FREILICH kritisch über Berlins schwul-lesbische Kita und Mitinitiator Rüdiger Lautmann, Weggefährte Helmut Kentlers, berichtet. Lautmann selbst hat das Buch Die Lust am Kind verfasst, in dem sexuelle Praktiken an Kindern verharmlost werden und war bis zu seinem Rücktritt vom Vorsitz der „Berliner Schwulenberatung“ eine wichtige Figur in der Planung der Kindertagesstätte.

Jeder normal denkende Mensch befürchtet logischerweise das Schlimmste, wenn Pädophilen-Unterstützer und Kinder aufeinandertreffen, und gewinnt den beunruhigenden Verdacht, dass mit dieser Kita irgendetwas nicht stimmen könnte. Bestätigt hat sich mir persönlich diese Vermutung, nachdem K13 online über mich und meine Kritik an der Kindertagestätte schrieb und mich als geistige Brandstifterin bezeichnete. Wie kann es sein, dass eine Pädophilen-Gruppe sich für die schwul-lesbische KiTa einsetzt und der Träger, der „Schwulenberatung Berlin e. V.“, sich davon nicht öffentlich abgrenzt?

Für uns sollte Giesekings Kommentar eine Bestätigung und auch Motivation dafür sein, weiter über die Befürworter der „emanzipatorischen Kindheitspädagogik“ aufzuklären und die schwul-lesbische KiTa auch in Zukunft zu beobachten. Warum die K13 noch immer ihr Unwesen treiben und für jeden zugänglich Pädophilie als etwas Positives framen darf, bleibt mir ein Rätsel.

Im Angesicht des noch immer nicht restlos aufgeklärten Kentler-Experiments oder pädophilen Verstrickungen der Grünen mit der profamilia, die in ihrer Sexualaufklärung noch immer Theorien von Helmut Kentler anwendet, wundert mich allerdings nichts mehr.


Quellen:

https://taz.de/Paedophiler-Aktivismus/!5046570/ (Aufgerufen am: 20.12.2022)

https://www.spiegel.de/politik/unter-der-guertellinie-a-10e512bc-0002-0001-0000-000020899215?context=issue (Aufgerufen am: 20.12.2022)

https://krumme13.org/forum.php?s=thread&id=4759 (Aufgerufen am: 20.12.2022)

https://krumme13.org/forum.php?s=thread&id=6706 (Aufgerufen am: 20.12.2020)

https://www.zeit.de/news/2022-11/05/lesben-und-schwulenverband-zentrum-mit-eiern-beworfen (Aufgerufen am: 20.12.2022)


Zur Person:

Samira Kley, geboren 1994, publizierte in den vergangenen Jahren in einigen konservativen Medien. Die Mutter zweier Kinder interessiert sich vor allem für die Themen Islam, Migration und Frauen- bzw. Familienpolitik. Kley ist Aktivistin beim Frauenkollektiv Lukreta.