Demografie: Vom Altern und Schrumpfen
Wir werden älter und immer weniger. Das hat massive Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. Demografie wird zur Schicksalsfrage im 21. Jahrhundert.

Daniel Fiß wurde 1992 geboren und studierte sechs Semester Good Governance und Politikwissenschaft an der Universität Rostock. Seit 2020 betreibt er den „Feldzug Blog“, auf dem er regelmäßig Analysen zu Demoskopie, politischer Soziologie und Kommunikation veröffentlicht.
Wir werden älter und immer weniger. Das hat massive Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. Demografie wird zur Schicksalsfrage im 21. Jahrhundert.
Sahra Wagenknecht hat sich schon seit längerer Zeit mit ihrer eigenen Partei überworfen. Nun hat sie am heutigen Montag gemeinsam mit anderen Genossen ihren Austritt aus der Linkspartei erklärt und auf einer Pressekonferenz ihr neues Projekt namens Bündnis Sahra Wagenknecht vorgestellt. Der Politikanalyst Daniel Fiß hat Wagenknechts jüngsten Schritt kurz analysiert.
Die AfD hat es bei der Oberbürgermeisterwahl in Schwerin in die Stichwahl geschafft – zum ersten Mal in einer Landeshauptstadt. Eine gute Chance für die AfD, meint Politikberater Daniel Fiß in seinem Kommentar.
Am Mittwoch hat das Bundesamt für Verfassungsschutz mehrere Organisationen als „sicher rechtsextremistisch“ eingestuft. In seinem Kommentar erklärt Daniel Fiss, wieso er eine demonstrative Gleichgültigkeit und halbironische Affirmation seitens der Betroffenen gegenüber dem Vorwurf der Verfassungsfeindlichkeit für eine denkbar schlechte Kommunikations- und Abwehrstrategie hält.
In seiner Analyse beleuchtet Daniel Fiß die Entwicklung der dänischen Sozialdemokratie und erklärt, wie der Vorsitzenden der Sozialdemokraten die strategische Meisterleistung gelungen ist, sowohl ihre linken Koalitionspartner als auch die rechtskonservativen Wählerschaften für sich zu gewinnen.
In seinem Kommentar hält Daniel Fiß fest, dass sich in der Stadt-Land-Differenz ein entscheidender Mangel an Mobilisierungspotentialen für das rechtskonservative Parteienspektrum zeigt, wodurch Mehrheiten und Machtzugriffe für Parteien aus diesem Spektrum blockiert werden.
Im zweiten Teil seines Beitrags zum demographischen Dilemma konzentriert sich Daniel Fiß auf die Zusammensetzung der Wählerschaft und hält fest, dass CDU und SPD als die beiden großen Volksparteien ohne die Ü60-Wähler in den Wahlergebnissen bei unter 20 Prozent liegen würden.
Im ersten Teil seines Beitrags zum demographischen Dilemma weist Fiß darauf hin, dass auch eine rechte Werkstatt der Zukunftsideen nicht umhin kommen wird, sich mit Themen wie Wachstumskritik, Degrowth, Digitalisierung und Robotik auseinanderzusetzen.
Die Energie- und Inflationskrise sorgt auch in der politischen und demoskopischen Stimmungslandschaft für einigen Wirbel. Die bedrückende Lage wird konkreter und plastischer. Der Wocheneinkauf wird zu einer zunehmenden Belastung und die Energiekostenabschläge erreichen nach und nach die Briefkästen der Menschen. Auch nach zwei Monate vor Beginn der Winterzeit ist vielen Menschen nicht einmal mehr klar, ob die durchgängige Energieversorgung überhaupt mittel- und langfristig gesichert ist.
Mehrere Parteiprojekte zwischen der Union und der AfD sind in den letzten Jahren gescheitert. Trotzdem wird oftmals noch von einer „großen einsamen Wählerbasis“ gesprochen, die von einer neuen liberalkonservativen Partei erreicht werden könnte. Der Politikwissenschaftler Daniel Fiß erklärt die Probleme dieser These.