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Wirtschaft

„America First“: Mehr als ein Slogan

Zwischen Zolldebatten, Energiepolitik und Steuersenkungen verfolgt Washington einen Kurs, der wirtschaftlich robuster wirkt, als viele erwartet hatten. Jurij C. Kofner analysiert die Ergebnisse von Trumps bisheriger Amtszeit und deren Auswirkungen auf Industrie, Handel und Staatsfinanzen.

Jurij Kofner
Von

Dieser Beitrag ist ein Archiv-Text aus Freilich 39.

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Mit dem Leitmotiv „America First“ verfolgt Donald Trump eine Wirtschaftspolitik, die die Industrie, die Energiepolitik und die nationalen Interessen in den Mittelpunkt stellt. (Bild: IMAGO / Xinhua)

Als Donald Trump im Januar 2025 seine zweite Amtszeit antrat, reagierten große Teile des wirtschaftspolitischen Establishments mit nahezu reflexhafter Ablehnung. Mainstream-Ökonomen, internationale Institutionen und ein Großteil der etablierten Medien warnten vor einer „irrationalen“ oder „chaotischen“ Politik: Zölle würden Inflation auslösen, Investoren abschrecken, das Vertrauen in US-Staatsanleihen erschüttern und letztlich den amerikanischen Wohlstand gefährden. Ein Jahr später zeigt sich jedoch ein anderes Bild. Der vorliegende Artikel zieht daher eine wirtschaftspolitische Bilanz des ersten Jahres seiner zweiten Amtszeit.

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