Als Donald Trump im Januar 2025 seine zweite Amtszeit antrat, reagierten große Teile des wirtschaftspolitischen Establishments mit nahezu reflexhafter Ablehnung. Mainstream-Ökonomen, internationale Institutionen und ein Großteil der etablierten Medien warnten vor einer „irrationalen“ oder „chaotischen“ Politik: Zölle würden Inflation auslösen, Investoren abschrecken, das Vertrauen in US-Staatsanleihen erschüttern und letztlich den amerikanischen Wohlstand gefährden. Ein Jahr später zeigt sich jedoch ein anderes Bild. Der vorliegende Artikel zieht daher eine wirtschaftspolitische Bilanz des ersten Jahres seiner zweiten Amtszeit.
„America First“: Mehr als ein Slogan
Zwischen Zolldebatten, Energiepolitik und Steuersenkungen verfolgt Washington einen Kurs, der wirtschaftlich robuster wirkt, als viele erwartet hatten. Jurij C. Kofner analysiert die Ergebnisse von Trumps bisheriger Amtszeit und deren Auswirkungen auf Industrie, Handel und Staatsfinanzen.
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